Olympia in Italien
Kirchen mit Seelsorgeteam bei Winterspielen

Foto: pixabay/heibergerwork

Siege feiern, Niederlagen aushalten, Ansprechpartner in Notfällen: Während der Olympischen Winterspiele und der Paralympics in Italien ist ein ökumenisches Seelsorgeteam für die deutsche Mannschaft im Einsatz.

Hannover/Bonn (epd). Während der Olympischen Winterspiele und der Paralympics in Italien bieten die beiden großen Kirchen in Deutschland seelsorgerische Unterstützung für das deutsche Team an.
Wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch mitteilten, begleiten die katholische Sport- und Olympiaseelsorgerin Elisabeth Keilmann, der evangelische Olympia-Pfarrer Thomas Weber und der evangelische Paralympics-Pfarrer Christian Bode Sportlerinnen und Sportler, das weitere Team sowie Mitarbeitende und Angehörige.

Die Versprechen von Olympia

Die Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar und die Paralympischen Winterspiele vom 6. bis 15. März in Mailand und Cortina d'Ampezzo sowie an weiteren Orten in Italien statt. Ein Gespräch mit Seelsorgern könne entlastend wirken, erklärte der Passauer Bischof Stefan Oster, in der Bischofskonferenz für das Thema Sport zuständig. Laut dem EKD-Sportbeauftragten und rheinischen Präses Thorsten Latzel ist es den christlichen Kirchen wichtig, «mit unseren erfahrenen Olympia-Seelsorgern und Seelsorgerinnen Halt, Gespräche und Segen vor Ort zu geben».

Hauptanliegen sei es, für die Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen da zu sein, erklärtem EKD und DBK in ihrer gemeinsamen Mitteilung: «Dabei steht nicht nur im Fokus, Niederlagen mit auszuhalten und auch in Notfällen ansprechbar zu sein, sondern auch Siege mitzufeiern und sich gemeinsam über die großartigen sportlichen Erfolge zu freuen.»

Zusätzlich zu den seelsorgerischen Angeboten seien Gottesdienste und Auszeiten geplant, die helfen sollen, zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu schöpfen. Alle Teammitglieder erhielten täglich einen geistlichen Impuls über die Team-App. Zentrale Herausforderung bei den Winterspielen Milano Cortina 2026 werde die räumliche Verteilung der Wettkampforte und die Anbindung an die jeweiligen olympischen und paralympischen Dörfer sein, hieß es.

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Online-Redaktion

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