Posaunenchöre in der EKM: Anzahl konstant
Generationenübergreifendes Modell

Voller Tatendrang: Junger Bläserkreis Mitteldeutschland mit Landesposaunenwart Frank Plewka (hintere Reihe, dritter von links)
  • Voller Tatendrang: Junger Bläserkreis Mitteldeutschland mit Landesposaunenwart Frank Plewka (hintere Reihe, dritter von links)
  • Foto: Posaunenwerk der EKM
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Weimar (red) - Trotz sinkender Mitgliederzahlen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ist die Anzahl der in ihr wirkenden Posaunenchöre seit 2007 nahezu gleich geblieben. Wie die in Weimar erscheinende Mitteldeutsche Kirchenzeitung "Glaube+Heimat in ihrer Ausgabe zum Kantate-Sonntag (vom 19. Mai) berichtet, gab es 2018 mit 233 Bläsergruppen im Vergleich zum Vorjahr sogar einen Posaunenchor mehr.
Die Beständigkeit dieser Form der musikalischen Verkündigung liege vor allem darin begründet, "dass der Posaunenchor nach wie vor ein generationenübergreifendes Modell ist", sagte Landesposaunenwart Matthias Schmeiß im Gespräch mit der Kirchenzeitung. Jedoch seien "einzelne Chöre vor allem im ländlichen Bereich überaltert", weil junge Leute für Studium, Lehre oder Arbeit in die Städte wechselten.
Von den insgesamt 3115 Bläserinnen und Bläsern waren im vergangenen Jahr 401 Anfänger und 846 über 60 Jahre alt. Die Posaunenchöre der EKM haben 9848 Proben, 3806 Jungbläserproben und 6734 Einsätze durchgeführt.
Zum Evangelischen Posaunendienst in Deutschland, dem Dachverband für alle 28 Posaunenwerke und -verbände, gehören 12000 Bläserinnen und Bläser in 7000 Posaunenchören.

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