Bedford-Strohm: Kirche ist keine Reederei

Frankfurt a. M./Berlin (epd) – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fordert eine großzügigere Aufnahme von Flüchtlingen, die im Mittelmeer aus Seenot gerettet werden. Da müsse «man in der EU einen Verteilungsmechanismus finden, damit man nicht bei jedem Boot neu nach einem Hafen suchen muss», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Sie sollten in Europa «ganz normale Asylverfahren» durchlaufen. Bedford-Strohm reagierte zurückhaltend auf Forderungen nach der Anschaffung eines kirchlichen Rettungsschiffes für Flüchtlinge im Mittelmeer. Die Kirche sei «weder eine Reederei noch eine Rettungs-NGO». Ein eigenes Rettungsboot hatte der Kirchentag gefordert.

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Online-Redaktion aus Weimar

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