Anhörung zu Zwangsadoption

Berlin (epd) – Der Bundestag hat sich mit dem Thema Zwangsadoptionen in der DDR befasst. Im Petitionsausschuss wurden dazu Betroffene und Sachsverständige angehört. Die Aufarbeitung des schmerzhaften Themas steht allerdings noch ganz am Anfang. Der Berliner Historiker und frühere Pfarrer, Christian Sachse, betonte, dass es bislang keine seriöse Zahl gebe, wie viele Menschen vom staatlichen Kindesentzug in der DDR betroffen waren. Politisch motivierte Zwangsadoptionen habe es zweifellos gegeben. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, nannte die unterschiedliche Archivgesetzgebung der Bundesländer als Hürde für die Aufarbeitung. Er forderte eine Vernetzung der zuständigen Archive.

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Online-Redaktion aus Weimar

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