Biblische Pfade verschüttet
Wege ohne Gedächtnis
Ferienzeit ist Lesezeit. Man reist, man wandert, man packt ein Buch ein, das zum Unterwegssein passt. Robert Macfarlane, Alte Wege, Ullstein Taschenbuch 2024, 352 Seiten (im Original The Old Ways: A Journey on Foot, 2012) schien mir ideal: ein Klassiker des Nature Writing, der uralten Pfaden folgt und Geographie, Literatur und Selbstreflexion verbindet. Es gefiel mir – bis ich zum Palästina-Kapitel kam. Macfarlanes Methode ist konsequent subjektiv: Jedes Kapitel leiht sich die Perspektive eines...