Sternsingeraktion gestartet
«Schule statt Fabrik»

Foto: epd-bild/Friedrich Stark

Rund 1.000 Kinder und Jugendliche haben an der Eröffnung der 68. Sternsingeraktion in Freiburg teilgenommen. Schwerpunktland ist dieses Mal Bangladesch, thematisch geht es um Schulbesuch statt Kinderarbeit.

Von Peter Dietrich 

«Segen bringen, Segen sein» - dieses Motto gilt in den kommenden Tagen wieder für Tausende Kinder und Jugendliche bundesweit, die sich an der aktuellen Sternsingeraktion beteiligen. Auftakt war am Dienstag in Freiburg. Rund 1.000 Sternsingerinnen und Sternsinger sowie ihre 200 Begleiter waren bei der bundesweiten Eröffnung der 68. Aktion Dreikönigssingen dabei.

Die Sternsinger werden auch zu Gast sein bei Mario Voigt. Der Thüringer Ministerpräsident empfängt am Dienstag rund 100 Sternsingerinnen und Sternsinger aus dem gesamten Freistaat. In diesem Jahr sammeln die als die Heiligen Drei Könige aus der Weihnachtsgeschichte verkleideten Kinder unter dem Motto "Schule statt Fabrik" unter anderem Spenden für Kinder in Bangladesch. Dort arbeiten mehr als 1,8 Millionen Kinder, versteckt als Haushaltshilfen, in Fabriken oder in der Landwirtschaft.

Voigt würdigte die Aktion der Sternsinger und erklärte: "Mit ihrem Besuch an unseren Haustüren erinnern sie daran, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung, Schutz und Freizeit zum Spielen haben sollte - nicht als Privileg, sondern als starke Grundlage für ein freies und selbstbestimmtes Leben." Das sei leider noch nicht überall Normalität. "Deshalb ist der Einsatz der Sternsinger so wichtig. Er zeigt großes Mitgefühl und Engagement in kleinen Schritten."

Hintergrund

Die Erzdiözese Freiburg war zum zweiten Mal Gastgeber für einen Aktionsauftakt. Am 29. Dezember 1991 hatten Sternsingerinnen und Sternsinger aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz in Konstanz die bundesweite Eröffnung der 34. Aktion Dreikönigssingen 1992 gefeiert. Insgesamt gibt es 27 katholische Bistümer und Erzbistümer in Deutschland. Seit dem Start der Aktion 1959 kamen beim Dreikönigssingen insgesamt mehr als 1,4 Milliarden Euro zusammen, mit denen Projekte für Bildung, Ernährung, Gesundheit, Kinderschutz, Nothilfe, pastorale Aufgaben und soziale Integration unterstützt wurden - in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa.

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