Kreispräsides trafen sich zum Austausch in Tangermünde
Zum letzten Mal vor GKR-Wahl

Gruppenfoto zum Abschluss: Die Vorsitzenden der Kreissynoden vor dem Portal der St.-Stephans-Kirche in Tangermünde.
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  • Foto: Julia Braband
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Zu ihrer jährlichen Tagung kamen auf Einladung des Präses der Landessynode, Dieter Lomberg, die ehrenamtlichen Präsides der Kreissynoden aus 22 Kirchenkreisen zusammen, um sich zu ihrer Arbeit auszutauschen und thematisch zu arbeiten.
Am Anfang der Tagung standen die Berichte aus den Kirchenkreisen. Sie waren die Grundlage für die Gespräche der Vorsitzenden der Kreissynoden untereinander. Dieter Lomberg stellte dazu fest, dass trotz Mitgliederschwund und Rückgang der Pfarrstellen die Kirchenkreise der EKM gut aufgestellt seien. Viele neue Ideen seien entwickelt worden, auch außerhalb der offiziellen, von landeskirchlicher Seite begleiteten Projekte der EKM-Erprobungsräume, schreibt Lomberg in seinem Fazit des Treffens.
"Die große Anzahl der Gebäude ist eine Last, aber die ersten Gebäudekonzeptionen beginnen zu greifen", so Lomberg. Kirchengemeinden würden sich, manchmal unter Schmerzen, von Pfarrhäusern trennen. Genutzte Kirchen könnten zunehmend saniert werden, und der Sanierungsstau sinke.
Lomberg, der selbst ehrenamtlich Teil der Kirchenleitung ist, hob das Engagement der Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden hervor. "Das sind nicht nur die Lektoren und Prädikanten für die Gottesdienste, sondern auch Küsterdienste, musikalische Gottesdienstbegleitung sowie Chorleitungen und andere musikalische Dienste der Bläsergruppen", betonte er. "Trotz mancher Erschwernisse sind wir als Kirche in der Fläche immer noch präsent. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist allen hoch anzurechnen, die sich haupt-, neben- und ehrenamtlich einbringen."
Bei der Tagung in Tangermünde im Kirchenkreis Stendal hielt der stellvertretende Landesbischof, Propst Christian Stawenow, eine Bibelarbeit. Im Anschluss daran diskutierten die Präsides mit dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Mitteldeutschland, Oberkirchenrat Christoph Stolte, über das Verhältnis von Gemeinde und Diakonie. Dabei ging es auch um den biblischen Auftrag an die Gemeinden, diakonisch tätig zu sein, und dessen Umsetzung. Die diakonische Arbeit nicht als Selbstzweck, sondern im theologischen Kontext war ein Diskussionspunkt. Aber auch das Miteinander von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen war Gegenstand der gemeinsamen Überlegungen.
Mit Informationen aus dem Landeskirchenamt versorgte Referatsleiterin Christiane Melzig die Tagungsteilnehmer. Sie wies auf die kommenden Veränderungen durch das geänderte Umsatzsteuerrecht hin und zeigte auf, warum es für die Kirchengemeinden notwendig sei, sich damit zu befassen. Die Kirchengemeinden bekämen Unterstützung und Hilfe, sagte Melzig zu.
Lomberg zog eine positive Bilanz des Treffens in Tangermünde. Er bedauerte allerdings, dass es die letzte Tagung in dieser Zusammensetzung gewesen sei. Nach den Gemeindekirchenratswahlen werden sich die Kreissynoden neu konstituieren, und nicht alle Kreispräsides stellten sich erneut zur Wahl. Damit werde es in einigen Kreissynoden Neubesetzungen geben. Lomberg ist sich aber sicher, dass die Neuen, wie bereits die Vorgänger, die zukünftigen Tagungen bereichern werden. "Es bleibt weiter spannend in der EKM", so der Vorsitzende der Landessynode.
(red) 

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Online-Redaktion aus Weimar

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