Warum das Inklusionsprojekt einzigartig ist
Wenn Kunst verbindet
- Roswitha Gehweiler (v. l.), Anna Kring, Silvio Bauer, Susann Gehres, Korvin Reich, Karsten Noack und Jürgen Junge waren bei der symbolischen Scheckübergabe dabei.
- Foto: Anne Becker/ESN
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Das "malwerk" in Wernigerode ist ein Inklusionsprojekt der Evangelischen Stiftung Neinstedt, in dem Menschen zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu sein und sich zu begegnen.
Von Andreas Damm
Dabei handelt es sich um Menschen mit unterschiedlichsten Bezügen und Lebenswirklichkeiten. Verbindendes Element ist die gemeinsame künstlerische Betätigung. Frauen und Männer mit und ohne Behinderung erschaffen gemeinsam Werke im Bereich Malerei und Zeichnung unter der künstlerischen Leitung von Korvin Reich. Der freischaffende Maler, Zeichner und Lyriker hat sich weit über die Grenzen Wernigerodes hinaus einen Namen gemacht.
Regelmäßig treffen sie sich am Donnerstagnachmittag in den Räumen des Förderzentrums in der Wernigeröder Friedrichstraße. Dabei lernen sie sich als Persönlichkeiten mit eigenen Wünschen, Träumen und Hoffnungen kennen. Beeinträchtigungen treten dabei in den Hintergrund, während die persönliche, künstlerische Eigenart in den Vordergrund rückt.
Ende des zurückliegenden Jahres konnte sich die Gruppe über einen Spendenscheck von der Sparkassenstiftung der Kreissparkasse Wernigerode freuen, die das "Malwerk" mit 3500 Euro unterstützt. „Dieses Projekt ist uns eine Herzensangelegenheit, weil sich hier Menschen mit und ohne Behinderung begegnen und sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit einbringen und entfalten. In diesem kreativen Begegnungsraum entstehen Kunstwerke, welche die gesamte Region bereichern. Ein wirklich außergewöhnliches Projekt, das einzigartig ist in unserer Region“, sagte Anna Kring von der Sparkassenstiftung.
Die künstlerischen Arbeitsergebnisse des Projektes werden in der Ausstellung "Feuer für Farbe" gezeigt, die bereits in mehreren Orten des Landes Sachsen-Anhalt zu sehen war.
Autor:Online-Redaktion |
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