Festjahr
Vom Liederwettstreit bis zum Paul-Gerhardt-Fest
- Porträt Paul Gerhardts (Ölgemälde des Malers Wassili Jeremejew, 2000) in der Paul-Gerhardt-Gedächtniskapelle in Gräfenhainichen
- Foto: epd-bild / Birgitta Kowsky
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Der in Gräfenhainichen geborene Theologe und Kirchenlieddichter ist vor 350 Jahren gestorben. Deshalb hat der Kirchenkreis Wittenberg das Jahr 2026 zum Paul-Gerhard-Jahr erklärt.
Von Thorsten Keßler
In Gräfenhainichen besuchte Paul Gerhardt (1607–1676) die Stadtschule, wechselte später an die Fürstenschule Grimma und studierte ab 1628 Theologie in Wittenberg. Dort erlebte er 1636/37 eine Pestepidemie. Seine Geburtsstadt wird im 30-jährigen Krieg fast vollständig zerstört. Auch wenn sich sein berufliches Wirken später in Berlin sowie in Mittenwalde und Lübben im heutigen Landkreis Dahme-Spreewald abgespielt hat, stehen auch in seiner Geburtsstadt viele Veranstaltungen im Zeichen des Jahrestages.
Autor:Online-Redaktion |
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