Posaunenwerk
"Kreative Lösungen" gesucht

Die Landessynode hat den Antrag der Wolmirstedter Kirchenmusikerin Stefanie Schneider abgelehnt, mehr Personal für die landeskirchliche Arbeit mit Posaunenchören einzusetzen. Die Lösung des Problems sehe man nicht darin, zusätzlichen Stellen zu schaffen, zumal auch andere Arbeitsfelder, die gesamtkirchlich finanziert werden, in ähnlich schwierigen Situationen seien, sagte der Synodale Micha Hofmann (Mühlhausen). Er ist Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses der Synode.
Die beiden Landesposaunenwarte der mitteldeutschen Landeskirche verfügten laut Antrag von Kirchenmusikerin Schneider nur über 1,8 Vollzeitstellen. Dies sei zu wenig für die Aufgabe, die zahlreichen Posaunenchöre mit den rund 3200 Mitgliedern zu unterstützen und die Arbeit der zumeist ehrenamtlich arbeitenden Chorleiter zu stärken. So hätten die beiden Landesposaunenwarte im Jahr 2019 rund 1400 Überstunden geleistet. Eine Verringerung der Arbeit auf das in den Arbeitsverträgen vereinbarte Maß würde einen Verlust bei der Arbeit mit Ehrenamtlichen bedeuten. Ein „weiter so“ sei kaum zulässig. Schneider forderte die Synodalen auf, sich für eine personelle Verstärkung einzusetzen, besonders aber für die Arbeit mit Jungbläsern.
Die Diskussion nach der Einbringung drehte sich unter anderem um die Frage, wie man den Gemeinden erklären solle, dass Kantorenstellen in den Kirchenkreisen gestrichen und auf landeskirchlicher Ebene neue Stellen geschaffen werden. So empfahl die Synode dann auch, kein neues Personal einzustellen, sondern Ressourcen vor Ort zu nutzen und kirchenkreis- und gemeindeübergreifend zu kooperieren. Dafür soll Landesbischof Friedrich Kramer im Superintendentenkonvent werben und das Landeskirchenamt einen „kreativen Prozess ermöglichen und begleiten“. Stefanie Schneider sagte, sie verstehe die Zwickmühle und sei dankbar für die Wertschätzung für das Posaunenwerk. "Ich hoffe, wir finden kreative Lösungen." (red) Berichtet

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Online-Redaktion

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