Tiefenort: Start-up für Konfirmanden
Klima-Bingo und Kletterwald

Ein aufregendes Wochenende liegt hinter den Konfirmanden aus Langenfeld und Tiefenort. 24 Stunden haben sich unsere 16 Jugendlichen beim Konfirmanden-Start-up intensiv miteinander und auch thematisch beschäftigt und dabei viel über sich und die Umwelt gelernt. Die zentrale Frage an diesem Wochenende: Wie können wir Schöpfung bewahren und etwas fürs Klima tun?

Dazu hatte Pfarrer Thomas Volkmann extra einen Referenten der BUND-Jugend aus Jena organisiert. Max Ramezani begeisterte die Jugendlichen mit abwechslungsreichen Methoden zum Kennenlernen und brachte die Konfirmanden auch ins Nachdenken. Zwar gab es viele gute Antworten auf die Einstiegsfrage: „Wieviel wisst ihr denn bereits über den Klimawandel“, manches überraschte die Kinder dann aber doch, als es zum Beispiel darum ging, wie viel CO2 pro Jahr die Deutschen im Allgemeinen ausstoßen und wie man das verringern könnte. Besonders eindrucksvoll war der Vergleich der Weltbevölkerung und ihrer Klima-Bilanz: weniger als 20 Prozent stoßen mehr als 80 Prozent gefährliche Klimaemissionen aus. Und, dass das bevölkerungsreichste Land (Indien) nur pro Kopf eine statt elf Tonnen CO2 ausstößt. Mit einem Klima-Bingo machte Max Ramezani dann klar, wie kleine Dinge zur Rettung der Schöpfung im Alltag gut gelingen könnten – gemeinsam suchten die Konfirmanden nach weiteren praktikablen Lösungen.

Noch am Abend machten sich die Konfirmanden auf den Weg durch den Wald um Tiefenort. Ihr Weg führte sie entlang an den von Sturm Friederike gezogenen Schneisen und ließ sie entdecken, was den Wald aktuell mit schädigt: Sturm und Schädlinge sind auch eine Folge des Klimawandels.

Am nächsten Morgen brach die Gruppe dann auf in den Naturpark Hainich. Im Kletterwald konnten die Jugendlichen sich und ihre Fähigkeiten ganz neu kennen lernen. Weil sie aufeinander achten und sich immer wieder helfen mussten, entstand ein ganz neues Gruppengefühl. Einige testeten ihre Grenzen und Leistungsreserven aus, andere powerten sich so aus, dass sie am Ende von den Bäumen gepflückt werden mussten. Trotzdem war es für sie ein beglückendes Erlebnis: „Ich hab es mir vorgenommen, ich hab es geschafft,“ meinte am Ende Anna Maria Stietzel ziemlich fertig, aber glücklich, und die anderen stimmten ihr nickend zu.

Thomas Volkmann

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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