Bläsertag in Anhalt
Für junge und junggebliebene Anfänger

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Neustart bei der Nachwuchsförderung des Anhaltischen Posaunenwerks: Nach rund anderthalb Jahren corona-bedingter Pause hat es in diesem Herbst wieder einen Jungbläsertag gegeben, und auch die Posaunen-Arbeitsgemeinschaften an den vier evangelischen Schulen in Anhalt haben ihre regelmäßige Arbeit wieder aufgenommen.

Von Katja Schmidtke

"Von den Kindern wird das sehr gut angenommen. Sie freuen sich und sind dankbar", sagt Landesposaunenwart Steffen Bischoff.

Mitte Oktober hatte Bischoff in das Bernburger Martinszentrum alle jungen Anfänger zum Jungbläsertag eingeladen; das letzte Treffen fand ganz kurz vor der Pandemie im März 2020 in Zerbst statt. Das Angebot richtet sich eigentlich an die Dritt- und Viertklässler, die an den evangelischen Schulen in Bernburg, Köthen, Dessau und Zerbst die Schulposaunenchöre besuchen und so an die evangelische Bläsertradition herangeführt werden. Aber es wird auch dankbar von "junggebliebenen Anfängern" angenommen, wie Steffen Bischoff schmunzelnd von erwachsenen Teilnehmern berichtet. Der Tag dient vor allem der Freude an der Musik, der Gemeinschaft – ein Aspekt, der heute besonders wichtig ist – und natürlich der musikalischen Weiterbildung. Die Schüler sollen vor allem spüren: Es ist auch außerhalb der Schule viel Musik drin. Ziel ist der nahtlose Übergang von der Schul-Arbeitsgemeinschaft in die Posaunenchöre der Kirchengemeinden nach dem Ende der Grundschule.

Dass das einerseits gut klappt, und dass andererseits Jüngere in die Schulchöre nachrücken, darauf liegt nun das besondere Augenmerk, sagt Steffen Bischoff. "Die Kontinuität ist ja eingebrochen." Er sei aber zuversichtlich, dass der Neustart gelingt und auch, dass die Schüler schnell aufholen. Im Durchschnitt besuchen fünf bis zehn Kinder pro Jahrgangsstufe den Schulchor – jeweils an den vier Standorten. "Das ist schon toll und ein echtes Alleinstellungsmerkmal", sagt Bischoff. Seit 14 Jahren funktioniert dieses Modell der Nachwuchsförderung in Anhalt sehr gut.

Anders als viele Kantoreien war in der Posaunenmusik während des Lockdowns auch nicht alles auf Null gefahren. Steffen Bischoff, der auch den Zerbster Posauenchor leitet, spricht von vielen musikalischen Andachten und Gottesdiensten unter freiem Himmel: In der Ruine der Zerbster Nicolaikirche oder vor Pflegeheimen und Krankenhäusern. "Das hat vielen Posaunenchören geholfen, sie vielleicht sogar bestärkt", bilanziert der Landesposaunenwart.

Landesposaunenwart Steffen Bischoff
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Katja Schmidtke

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