Das Ei des Elefantenvogels

Eine Sonderausstellung im Unteren Schloss in Greiz präsentiert derzeit über eintausend Ostereier aus einer Privatsammlung, darunter auch das Ei eines Elefantenvogels. »Das Ei war zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen ein Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens«, sagt Museumsdirektor Rainer Koch. Traditionell habe man in der Fastenzeit auf den Verzehr von Eiern verzichtet, so Koch. »Um die Eier haltbar zu machen, wurden sie gekocht und farblich markiert – so war das Legedatum erkennbar. Die Farbenwahl entsprach dabei oft einer christlichen Farbsymbolik.« Der Überschuss an bunten Eiern förderte damit die Herausbildung österlicher Traditionen wie dem Färben, Verzieren und Verstecken der Eier am Ostersonntag. Die Ausstellung »Woher kommt eigentlich das Osterei?« ist noch bis zum 12. Mai zu sehen.

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