Koopereration bei Arbeit mit Geflüchteten
Aufeinander zugehen

Propst Tobias Schüfer beim Besuch der Teestube
  • Propst Tobias Schüfer beim Besuch der Teestube
  • Foto: Bastian Frank
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Die Teestube in der Suhler Erstaufnahme-Einrichtung für Geflüchtete hat ihre Pforten wieder geöffnet. Am 16. Juli waren der Regionalbischof des Propstsprengels Meinigen-Suhl, Tobias Schüfer, und Jana Petri, Superintendentin im Kirchenkreis Henneberger Land, vor Ort, um sich über die Arbeit in der Einrichtung zu informieren.

Von Beatrix Heinrichs

Die Teestube ist ein Angebot des Evangelischen Migrationsdienstes Südthüringen, der Menschen mit Bleiberecht, Asylbewerbern sowie Geduldeten Beratung bietet und Begegnung organisiert. Neben der Teestube gibt es auch einen Gebetsraum und ein Spielzimmer.

Die Pandemie habe für die Arbeit der sechs hauptamtlich Beschäftigten sowie die 15 Ehrenamtlichen, die sich in der Teestube engagieren, Einschränkungen bedeutet, wie Petri erklärt. Nachdem Beratungen zunächst telefonisch durchgeführt wurden, habe man bald auch persönliche Treffen wieder ermöglichen wollen. So seien die Räume mit Plexiglaswänden ausgerüstet und ein Raumlüfter angeschafft worden. "Der Einsatz unserer Kirche für Geflüchtete soll sensibilisieren für die Schicksale der Menschen und dazu beitragen, mehr aufeinander zuzugehen", betont die Superintendentin. So würden auch Christen aus der Kirchengemeinde helfen, Kontakte zu anderen Gemeinden zu knüpfen, um das Ankommen für die Geflüchteten zu erleichtern, wenn sie die Erstaufnahme-Einrichtung wieder verließen.

Der Kirchenkreis Henneberger Land ist Träger des 2015 ins Leben gerufenen Projekts, an dem sich auch die Kirchenkreise Meinigen und Hildburghausen-Eisfeld beteiligen. Finanzielle Unterstützung kommt zudem vom Land Thüringen, der EKM und der Share Value Stiftung.

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Beatrix Heinrichs

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