Asyl: Zahlen gehen zurück

Magdeburg (epd) – In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Asylsuchenden im vergangenen Jahr weiter gesunken. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) sprach von »erfreulichen Entwicklungen« und verwies auch auf erfolgreiche Bemühungen zur Durchsetzung der Ausreisepflicht in Sachsen-Anhalt.
Im vergangenen Jahr sei mit 2 850 Zugängen in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (Zast) »die niedrigste Zahl der vergangenen sechs Kalenderjahre« verzeichnet worden, so das Innenministerium.
Die Zahl der Geduldeten erreichte zum Jahresende 2017 einen Höchststand von 6 107 Menschen, obwohl von Anfang 2015 bis Ende 2017 insgesamt 4 641 Ausländer freiwillig aus Sachsen-Anhalt ausreisten und weitere 2 497 Menschen abgeschoben wurden.
Ende 2018 wurden den Angaben zufolge 5 514 ausreisepflichtige Geduldete für Sachsen-Anhalt verzeichnet, ein Minus von 9,7 Prozent. Bundesweit stieg in dem Zeitraum hingegen die Zahl der Geduldeten um 8,8 Prozent auf 180 124.

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