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Protestantische Theologen ringen um die Zukunft der Predigt
Religiöse Rede auf Augenhöhe

Die Debatte um die Predigt ist alt: Wurden wieder Fragen beantwortet, die keiner gestellt hat? War der Mensch auf der Kanzel authentisch, oder warf er nur mit Floskeln um sich? Wurde mein Glaube gestärkt? Wurde Hilfe zum Leben vermittelt? Ist etwas hängengeblieben?
Für Martin Luther (1483–1546) war das gepredigte Wort unverzichtbares Medium zum Verständnis des Evangeliums. Seine Predigten erklärten in bis dahin unbekannter Weise die Welt und das Verhältnis zu Gott. Das war neu und rüttelte die Menschen auf. Pastorinnen und Pastoren gelingt es heute aber immer seltener, mit Predigten Aufsehen zu erregen. Die große Zeit dieser Form scheint vorbei zu sein.
Fast ausgestorben sind rhetorisch wortgewaltige – aber auch umstrittene – Erweckungsprediger wie Billy Graham (1918–2018).

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