Weltweit: 152 Millionen Kinder arbeiten

Köln (epd) – Weltweit müssen 152 Millionen Mädchen und Jungen arbeiten, um zum Überleben ihrer Familien beizutragen. Damit ist laut Unicef fast jedes zehnte Kind von Kinderarbeit betroffen, die meisten von ihnen in Afrika und Asien. Fast die Hälfte der betroffenen Kinder (73 Millionen) leide unter gefährlichen oder ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Das UN-Kinderhilfswerk rief Regierungen, aber auch Unternehmen und die Zivilgesellschaft dazu auf, die Ursachen von Kinderarbeit stärker zu bekämpfen. Kinderarbeit zu verurteilen und zu verbieten, reiche nicht, so der Geschäftsführer von Unicef Deutschland: «Um Kinder wirksam vor Ausbeutung zu schützen, müssen sich die Lebensbedingungen der betroffenen Kinder ändern.» Nötig seien mehr Investitionen in Bildung, aber auch in faire Arbeitsmöglichkeiten für Eltern sowie in Gesundheits- und soziale Sicherungssysteme.
Zwar sei die Zahl der arbeitenden Kinder in den vergangenen Jahrzehnten stark gesunken, doch der Rückgang sei langsamer geworden. Fast alle Staaten der Welt haben sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 verpflichtet, alle Formen der Kinderarbeit bis 2025 vollständig abzuschaffen.

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Online-Redaktion aus Weimar

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