Brasilien: Gefahr für Menschenrechte

Berlin (red) – Knapp fünf Monate nach dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro warnt Amnesty International vor der menschenrechtsfeindlichen Rhetorik des brasilianischen Präsidenten und deren Folgen. Mit laxeren Waffengesetzen, Verletzungen der Rechte indigener Bevölkerungsgruppen sowie verschärfter Überwachung von Nichtregierungsorganisationen habe die brasilianische Regierung konkrete Maßnahmen ergriffen, die die Menschenrechte verletzen, so die Organisation. Potenziell seien Millionen von Menschen betroffen.
„Wir sehen mit großer Sorge auf einige der Gesetzesänderungen“, sagt Maja Liebing, Expertin für die Region Amerikas bei Amnesty International in Deutschland. „Wir fordern die Regierung auf, die Menschenrechte in Brasilien zu achten und insbesondere angreifbare Gruppen wie Indigene und Menschenrechtsverteidiger zu schützen“, fordert sie. Ende Mai startete Amnesty in Brasilien die Kampagne „Brazil for Everyone“, um auf menschenrechtlich bedenkliche Entwicklungen im Land aufmerksam zu machen.

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Online-Redaktion aus Weimar

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