Südafrika:
Billigwein bringt Arbeiter in Not

Berlin (epd) – Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Rosa-Luxemburg-Stiftung haben eine Studie über schwere Arbeitsrechtsverletzungen auf südafrikanischen Weinfarmen vorgelegt. Vor diesem Hintergrund fordern sie von der Bundesregierung, im angekündigten Lieferkettengesetz gewerkschaftliche Rechte zu verankern. Die für die Studie untersuchten Farmen beliefern deutsche Supermärkte mit dem besonders billigen Tankwein – Wein, der in Containern und nicht in Flaschen exportiert wird. Deutsche Importeure zahlen pro Liter Tankwein 60 Cent. Bei den Farm-Beschäftigten verbleiben den Angaben zufolge nur 1,4 Prozent des Preises, den deutsche Kunden für südafrikanischen Wein im Discounter bezahlen. Die Arbeiter würden außerdem Herbiziden ausgesetzt, die in der EU verboten seien.

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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