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Unser Hirn ist umbaufähig – lebenslang

Von den Köcherfliegenlarven zum Gehirn: Als Kind habe er sich in die »Vielfalt des Lebendigen« verliebt, sagt Gerald Hüther. Darum sei er später Biologe geworden.
  • Von den Köcherfliegenlarven zum Gehirn: Als Kind habe er sich in die »Vielfalt des Lebendigen« verliebt, sagt Gerald Hüther. Darum sei er später Biologe geworden.
  • Foto: gerald-huether.de
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Gerald Hüther zählt zu den renommiertesten Neurobiologen Deutschlands. Auf dem 10. Sozialkongress der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein sprach er zum Thema »Die Kunst, sich gemeinsam auf den Weg zu machen«. Beatrix Heinrichs unterhielt sich mit ihm über Prägungen, Systemfehler und Köcherfliegenlarven.

Was treibt Sie persönlich an?
Hüther: Ich habe mich als kleines Kind in die Vielfalt des Lebendigen verliebt, die Köcherfliegenlarven, die Schmetterlinge, die Vögel. Deshalb bin ich Biologe geworden. Und weil man immer getragen ist von ein und demselben Anliegen, halte ich es heute nicht mehr länger aus, dass eine vorübergehend irre geleitete Spezies dabei ist, diese über Jahrmillionen gewachsene Vielfalt auf diesem Planeten zugrunde zu richten.

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