Nachgefragt
Machen statt warten
- Dieter Lomberg
- Foto: Willi Wild
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Auf der Herbsttagung der EKM-Synode wurden personelle Weichen für die Zukunft gestellt. Präses Dieter Lomberg hat dazu auf die Fragen von Willi Wild geantwortet.
Das Gemeindereferentengesetz hat die Synode passiert – wie sollte es jetzt weitergehen?
Dieter Lomberg: Jetzt sind die Gemeinden und Kirchenkreise gefragt, die Möglichkeiten dieses bewusst offen und weit gefassten Gesetzes zu nutzen, also: Machen statt warten!
Das Gesetz stärkt den Verkündigungsdienst im Hauptamt. Wie kann das Ehrenamt gestärkt werden?
Mir ist sehr wichtig: Ehrenamtliche sind die "Ermöglichenden des Mehr", nicht die Lückenbüßenden für die Folgen von Umstrukturierungen! Mit dem Lektoren- und Prädikantengesetz für die Verkündigung und dem Ehrenamtsgesetz sind wir bestens aufgestellt. Auch hier gilt, dass beides genutzt werden muss. Bei der gegenseitigen Wertschätzung ist noch Luft nach oben, unter anderem bei der vorgesehenen Partizipation.
Wo sehen Sie die EKM in zehn Jahren?
Sie wird sich stark verändern, aber nicht konzeptions- und ratlos sein. Es gibt zu viele gute Ideen; es fällt schwer, die besten auszuwählen und auszuprobieren. Die EKM ist auch dann immer noch eine geistliche, biblisch orientierte, offene, freiheitliche, partizipative und raumgebende Kirche für alle Generationen. Unser Geld wird zielgerichteter ausgegeben und die mitgliederunabhängige Finanzierung auf allen Ebenen ausgebaut.
Autor:Online-Redaktion |
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