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Der Pazifist Paul Oestreicher über seine Idee einer weltweit agierenden Polizei
»Krieg muss als illegal erkannt werden«

Der in Meiningen geborene Paul Oestreicher war zwölf Jahre lang Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Sein Konzept einer internationalen Schutzpolizei erschien im vergangenen Jahr.
  • Der in Meiningen geborene Paul Oestreicher war zwölf Jahre lang Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry. Sein Konzept einer internationalen Schutzpolizei erschien im vergangenen Jahr.
  • Foto: epd-bild/Andreas Schoelzel
  • hochgeladen von Online-Redaktion

In welcher Weise könnte heute ein militärischer Einsatz gerechtfertigt werden?
Oestreicher: Ich bin der Meinung, dass eine Welt ohne Ordnung gefährlich ist. Ordnung muss dabei verbunden sein mit Recht. Mein Pazifismus sagt mir heute: Nur die Anerkennung des Rechts im nationalen und internationalen Bereich macht es wieder möglich, langsam zu dem Punkt zu kommen, an dem der Krieg erkannt wird als ein Bruch des Rechtes. Dass erkannt wird: Krieg ist illegal. An diesen Punkt müssen wir kommen.

Wie könnte eine solche weltweite Rechtsordnung geschaffen und aufrecht erhalten werden?
Oestreicher: Es müsste unter dem Schutz der Vereinten Nationen eine internationale Polizei zustande kommen.

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