Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 - Wahlkampf auf der Klatschmohnwiese
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Wie macht eine Biene im Rückwärtsgang? - Richtig: Mus, mus, mus. Bekannter noch als der Witz, dürfte die Titelmelodie jener Serie sein, die eine kleine Biene ganz groß rausbrachte. Die Rede ist natürlich von Maja. Was der Fernsehstar unter den Insekten mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu tun hat.
Von Beatrix Heinrichs
Erstmals summte Maja am 9. September 1976 über die Fernsehbildschirme. Seither begeistert sie die kleinen Zuschauer. Warum, das ist schnell erklärt: "Ihre Geschichten stehen für Offenheit, Toleranz und ein respektvolles Miteinander", teilt das ZDF zum Jubiläum mit.
Tatsächlich, in dieser Sendung darf jede Figur so sein, wie sie sein möchte. Auch Maja selbst. Und sie ist nun nicht gerade eine perfekte Heldin: neugierig, manchmal stur, voller Ideen und Mitgefühl manövriert sie sich in so manches Abenteuer. Nicht jedes wandelt sich dabei umgehend zur Erfolgsstory. Es gibt Hürden zu überwinden, Gefahren zu meistern. Doch Maja hat Köpfchen und Freunde - allen voran Willi, der eigentlich lieber Pollenklößchen sammeln würde, als Katastrophen zu verhindern - , sodass einem Happy End nach 25 Minuten Sendezeit nichts im Wege steht.
Kleine Biene, große Themen
Ja, große Themen werden da bei "Biene Maja" verhandelt: die Bedeutung von Freundschaft, das Überwinden von Krisen oder die Verantwortung für die Gemeinschaft. Ob Neuauflage oder Klassiker, "Biene Maja" ist immer sehenswert. Gute Geschichten verjähren eben nicht, das weiß auch das ZDF und startet anlässlich des Jubiläums eine große Retrospektive: am 6. September. Na, summt da was?
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Richtig, am Sonntag wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Das perfekte Timing für den Sender, um seinem Bildungsauftrag gerecht zu erden. Während die Republik also auf Sachsen-Anhalt und die ersten Hochrechnungen blickt, können die Kleinen in aller Ruhe sich dem "Binge-watching" hingeben und eine Folge des Zeichentrick-Klassikers nach der nächsten schauen.
Schaden wird's sicher nicht. Immerhin kann man bei Maja einiges lernen. Zum Beispiel wie Demokratie im Miniatur-Format funktioniert in der Folge "Wahlkampf auf der Klatschmohnwiese". Und natürlich auch, dass selbst die kleinste Wiese, auf der jeder seinen Platz hat, ein schützenswerter Raum ist.
Das Vaterunser im Fokus
Das ist auch die Kernbotschaft der Schöpfungszeit, mit der wir uns auf der Glaubensseite in der aktuellen Ausgabe beschäftigen. In dieser Woche lesen Sie hier die letzte Folge aus unserer Reihe zur Offenbarung. Ab der nächsten Woche wird das bekannteste Gebet der Christenheit im Mittelpunkt stehen: das Vaterunser. Den Auftakt macht dann Ricklef Münnich. Der Theologe erklärt, warum das Herrengebet keine christliche Neuschöpfung ist.
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Autor:Online-Redaktion |
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