Tanz und Orgelklänge
Eine schöne Tradition fortführen
- Foto: epd-bild/Joern von Lutzau
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"Viele Menschen aus unseren Gemeinden haben es sich schon lange gewünscht und wir setzen mit unserer Ökumenischen Nacht der Kirchen eine schöne Tradition fort“, freut sich Annegret Friedrich-Berenbruch, Kreisoberpfarrerin im Kirchenkreis Dessau. „Die Veranstaltung findet am Vorabend des Tags des offenen Denkmals statt.
Von Uwe Kraus
An der Veranstaltung, die auch als Orgelnacht zelebriert wird, beteiligen sich am 12. September mehrere Kirchen im gesamten Stadtgebiet von Dessau-Roßlau mit besonderen Angeboten. Ab 19 Uhr öffnen sie ihre Pforten. Man lade am Vorabend des Tags des offenen Denkmals zu diesem Ereignis ein. „Besucher können bei Konzerten, Gesprächen und in der besonderen Abendstimmungen ein abwechslungsreiches Programm erleben. Das haben wir bewusst niederschwellig angelegt“, erklärt die Kreisoberpfarrerin.
Dass der Abend ab 23 Uhr mit Tanz, Musik und Gesprächen in der Auferstehungskirche ausklingt, darauf freut sich Annegret Friedrich-Berenbruch ganz besonders. „Tanz in der Kirche, warum nicht. In der Bibel ist er selbstverständliche Lebensäußerung und Ausdruck gesteigerter Freude.“ Diese Freude wolle man gemeinsam teilen.
Im Fokus stehen sowohl kurze Orgelkonzerte als auch andere musikalische Darbietungen. Die Besucher sollen Willkommenskultur in bester Form erleben. Dabei setze jede Kirche eigene Schwerpunkte. So plane man an allen Stationen etwa 30 Minuten Programm. „Dann kann man sich zur nächsten Station bewegen,“ erklärt Annegret Friedrich-Berenbruch, die die Angebotsvielfalt der beteiligten Kirchengemeinden hervorhebt.
Es könnten wahre Schätze in Augenschein genommen und mit allen Sinnen genossen werden. In der Johanniskirche z.B. schweben Flötentöne, und hier wird der Gast durch die Eule-Orgel geführt, in der Petruskirche singt ein Pop-Chor, und die Neuapostolische Gemeinde stellt das jüngste Kirchengebäude vor.
In der Evangelischen Auferstehungskirche Siedlung und Kleinkühnau kann man sich wie in anderen Kirchen mit seinen Liebsten segnen lassen. In der ADA gibt es stündlich Nagelkreuzgebete, und in der Christus-Kirche werden neue Nutzungskonzepte für das Haus diskutiert. Die Propsteikirche St. Peter und Paul organisiert eine hybride Kirchenführung zu Turmuhr, Orgel und Glocken. So seien bisher zwölf Gotteshäusern an der ganz besonderen Septembernacht beteiligt.
Autor:Uwe Kraus |
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