Freitag, nach eins ...
Unsere Seite 1 - Sein Name ist Hase, Hanni Hase

G+H Nr. 9 vom 28.2.2021

Da wird gestreamt, gezockt und in der Mathestunde digital addiert, bis das WLAN zusammenbricht. Kinder schulen vor allem eines in der Krise: ihre Digitalkompetenz - und das nicht ausschließlich im Onlineunterricht. Wenn die Augen schon ganz eckig sind, muss etwas Analoges her. Also Füller und Buntstifte raus, heute schreiben wir an Herrn Hase, Hanni Hase.

"Können wir dem Osterhasen nicht eine WhatsApp schicken", fragt der Jüngste. "Oder mailen", wirft sein älterer Bruder ein. Ginge ja eh viel schneller. Gutes Stichwort: Ja, Kinder lernen schnell. Und wenn sie es nicht schon im letzten Jahr geahnt haben, der zweite Lockdown hat es ihnen gezeigt: Digital ist besser. "Ach, los, Briefeschreiben fetzt", sage ich. Ein Gedanke, den im vergangen Jahr etwa 59.000 Kinder aus aller Welt hatten. So viele Zusendungen nämlich hatten Deutschlands ältestes und größtes Osterpostamt im niedersächsischen Ostereistedt erreicht - ein Rekord in der knapp 40-jährigen Geschichte. 2019 waren es im Vergleich rund 40.500 Briefe.
 
Hanni Hase und seine 17 Helfer sind in der vergangenen Woche in die zweite Corona-Saison gestartet. Und sie erwarten auch 2021 wieder säckeweise Post.  Den Anstieg der Zahlen 2020 führen die Organisatoren der Aktion auf die Corona-Krise zurück. Viele Kinder hätten Zeit gehabt, dem Osterhasen zu schreiben. Dabei habe vor allem der Wunsch nach Gesundheit im Vordergrund gestanden. Worauf die Kinder bauen können: Hanni Hase verspricht, jeden Kinderbrief zu beantworten, der bis zum 29. März auf dem Weg zum Osterpostamt (Hanni Hase, Am Waldrand 12 in 27404 Ostereistedt) ist. 

Unsere Briefe sind noch nicht fertig. Druckfrisch ist dafür aber die neue Ausgabe der Kirchenzeitung. Auch wir fragen in dieser Woche: Worauf baust du? Das ist das Motto des diesjährigen Weltgebetstags. Gute Lektüre!

Unsere Themen:

  • Zoom auf die Insel: Andacht, Rezepte und Hintergründe zum Weltgebetstag
  • Zwischen den Fronten: Christhard Wagner, Beauftragter der Evangelischen Kirchen im Thüringer Landtag, geht in den Ruhestand.
  • Nüchtern vereint: Vor 30 Jahren tagte zum letzten Mal die Synode des Bundes Evangelischer Kirchen in der DDR

Und außerdem:

Der Ruf kam beim Kirschenpflücken
Creuzburg gedenkt Praetorius
Zurück zum Pflichtjahr
„Jeder betete den Mammon an“

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Autor:

Beatrix Heinrichs aus Jena

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