Freitag, nach eins ...
Unsere Seite 1 - Pumuckl gegen Panik

G+H vom 8. März 2020

Es vergeht kein Tag ohne das C-Wort. Es hält Ärzte, Journalisten und Supermarkt-Besitzer in Schach.  Aber keine Angst vor Corona-Quarantäne. Der Bayrische Rundfunk hat etwas im Programm, das besser ist als Atemschutzmaske, Desinfektionsmittel und eine volle Vorratskammer zusammen. Ich sage nur: Hurra, hurra, der Pumuckl ist wieder da.

Wenn also Zwangsferien drohen, Fernseher an und Beine hoch. Der BR holt den kleinen Kobold zurück auf die Mattscheibe. Gute Unterhaltung garantiert - für Groß und Klein. Wir erinnern uns:  Er hasst Katzen und liebt Schokolade. Und ganz egal, welchen Schabernack er verzapft hat - so wirklich Schuld war er eigentlich nie. Glück hat er da mit seinem Meister Eder, dem liebenswürdigen Schreiner, in dessen Leimtopf der Kobold kleben blieb. In seiner Münchner Hinterhof-Werkstattt, zwischen Sägemehl und Feilen, grummelt der meist nur ein bisschen vor sich hin, aber böse ist er nicht lange mit dem Rotschopf. 

In über 28 Ländern ist der Kobold bekannt. Neben der Hörspiel-, Buch- und Fernsehserie hat der Pumuckl auch ein eigenes Musical. Premiere hatte die Kultserie vor 38 Jahren im BR, wo sie zuletzt 2011 zu sehen war. Wegen Rechte-Streitigkeiten zwischen Autorin Ellis Kaut, der Illustratorin sowie der Produzentin sei seitdem keine Ausstrahlung mehr möglich gewesen, so der Sender. Alles Geschichte. Nun gibt es sonntags Schabernack im Doppelpack. 52 Folgen - digital restauriert und in HD. Da leuchtet das rote Haar gleich noch ein bisschen mehr. Aber Moment mal: "Seh'n kann ihn ja nicht jeder. Nein, nur der Meister Eder!" So singt's im Original Hans Clarin zur Melodie von Roland Kaiser. Tja, sehen kann man auch die kleinen Viren nicht. Was hilft - außer ganz entspannt Pumuckl gucken: Händewaschen und dabei ein Vaterunser beten. Das dauert genau die vom Robert-Koch-Institut vorgeschriebenen 30 Sekunden. Hurra, hurra und Halleluja!

Mehr gute Nachrichten lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung. Gute Lektüre!

Unsere Themen

  • Kirchenwald: Die Zukunft im Kirchengemeindewald Großfurra im Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen beginnt in der Gegenwart. Eine Zustandsbeschreibung von Kirchenoberforsträtin Susann Biehl.
  • Vorreiterrolle: Im Hinblick auf die wissenschaftliche Begleitung der evangelischen Schulen in Mitteldeutschland nimmt derzeit die Universität Erfurt führend. Mirjam Petermann erklärt, warum. 
  • Heilung: Tobias ist suchtkrank. Der 25-jährige Halberstädter hat jahrelang Alkohol, Cannabis und Crystal konsumiert und ist nun clean. Wie er das geschafft hat? Er sagt, Gott habe ihn gerettet. Unsere Fastenserie zur Zuversicht erzählt seine Geschichte. 

Außerdem

  • Freiheitsfalle: Das Bundesverfassungsgericht hat die Strafdrohung gegen Personen für nichtig erklärt, die Sterbewilligen Hilfe leisten. Ein Zwischenruf von Theologie-Professor Werner Thiede. 
  • »Benjamin«: Kein Religionslehrerblatt und keine fromme Erbauung will sie sein. Dafür gibt es in der evangelische Zeitschrift für Kinder seit 1990 24 Seiten Wissen, Spieltipps und biblische Geschichten. Auch Kirchenmaus Amalie ist seit der Erstausgabe vom 1. März 1990 dabei. 
  • Oberammergau: Die Passionsspiele erleben gerade einen Wandel, der so stark ist, dass das einst antisemitische Stück nun einen jüdischen Preis erhält.

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Autor:

Beatrix Heinrichs aus Jena

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