Tempolimit: Kritik aus der Landessynode

Erfurt (red) – Die am Aschermittwoch begonnene Unterschriftenaktion der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen ist erfolgreich gestartet. Nach einer Woche sind über ein Fünftel der erforderlichen Unterschriften für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zusammengekommen. 50 000 Unterschriften sind dafür bis zum 3. April erforderlich. Die EKM will damit eine breite gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema anstoßen.
Kritik kommt indessen von einem Mitglied der Landessynode. Ernst-Ulrich Wachter, Pfarrer in Elbingerode im Harz (Kirchenkreis Halberstadt), hält die Kampagne für skandalös, da der Antrag für ein verpflichtendes Tempolimit für Mitarbeitende der Kirche bei der vergangenen Synodentagung deutlich gescheitert sei. Mit der nun noch weitergehenden Forderung werde der Eindruck erweckt, man spräche für die gesamte Landeskirche. Wohl wissend, dass die Synode viele kritische Bedenken hatte, so Wachter.

www.ekmd.de/tempolimit

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Online-Redaktion aus Weimar

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