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Mehr Ämter für Frauen in der katholischen Kirche hat die CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer gefordert: »Ich wünsche mir, dass die Priesterinnenweihe kommt«, sagte die Katholikin der »Zeit«-Beilage »Christ & Welt«. Der evangelischen Kirche hätten Pfarrerinnen auch nicht geschadet, argumentierte sie. Die Einführung der Diakoninnen-Weihe könne ein erster Schritt auf diesem Weg sein. »Mein Eindruck vom Neuen Testament ist, dass Frauen im Leben Jesu im spirituellen Sinne eine große Rolle gespielt haben«, so die frühere Ministerpräsidentin des Saarlandes.

Zu einer klaren Haltung gegen Abtreibung hat der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Carsten Rentzing, aufgerufen. Auf der Landeskonferenz des Sächsischen Gemeinschaftsverbandes und des Sächsischen Jugendverbandes »Entschieden für Christus« in Zwickau sagte er, es sei ein »Skandal«, dass jeden Werktag »400 ungeborenen Kindern in Deutschland das Recht am Leben abgesprochen wird«.

Die katholische Theologin Martina Blasberg-Kuhnke erteilt Forderungen nach einem speziellen Wertekunde-Unterricht – ob für Flüchtlingskinder oder alle Schüler –
eine Absage: »Wir müssen vielmehr die wertebildenden Fächer stärken, die wir schon haben, wie etwa Religion, praktische Philosophie oder Werte und Normen.« Über alle Kulturen, Religionen und Weltanschauungen hinweg existiere die universell geltende, »goldene« Regel, erläuterte die Vizepräsidentin der Universität Osnabrück. Diese lasse sich im Deutschen am besten beschreiben mit dem Sprichwort: »Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.«

Für mehr klassische Bildung als Strategie gegen die negativen Folgen der Digitalisierung hat sich der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, ausgesprochen. »Man braucht dazu die Bibel, Faust, Mathematik und zwei Fremdsprachen«, sagte der evangelische Theologieprofessor: »Die Menschen müssen wieder den Wert des menschlichen Zusammenlebens wahrnehmen.« Der Einsatz Künstlicher Intelligenz habe das Potenzial, die Menschenwürde zu gefährden.

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Online-Redaktion aus Weimar

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