Kirchentag - Rotes Sofa
Meister: Gott macht stark für Veränderungen
- Foto: epd-bild/Jens Schulze
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Hannover (red/epd) – Heute begrüßt Willi Wild um 16.45 Uhr Ralf Meister auf dem "roten Sofa" (Bühne im Messepark). Der Landesbischof der gastgebenden Landeskirche Hannovers hatte zum Auftakt des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentags zum Einsatz für eine bessere Welt aufgerufen. «Kirchentag ist die Energie von vielen, vielen Menschen, die nicht die Hände in den Schoß legen, sondern aufbrechen, um diese Welt gerechter zu machen», sagte Meister beim Eröffnungsgottesdienst.
Fast zwei Jahrtausende lang habe im Denken von Christen die Allmacht Gottes die Hauptrolle gespielt. Doch die Allmacht Gottes habe die Welt nicht in ein Paradies verwandelt, sagte Meister. Dies liege auch an der Verzagtheit der Menschen: «Gottes Stärke ist, dass er uns stark macht für Veränderungen.»
Meister betonte, es brauche Begeisterung, um den Zustand der Welt zum Besseren zu wenden. Allerdings dürfe diese Begeisterung nicht in Hass auf politisch Andersdenkende wie etwa die Anhängerinnen und Anhänger der AfD umschlagen. «Hass ist ein schwaches Zeichen, vielleicht sogar ein feiges Zeichen», unterstrich der Bischof. Hass infiziere und springe von einem auf den anderen über.
Autor:Online-Redaktion |
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