Kriminalisierung von Rettern kritisiert

Berlin (epd) – Nach einem Rettungseinsatz im Mittelmeer mit 65 Überlebenden muss sich erneut ein Kapitän vor den Behörden verantworten. Nach der Beschlagnahmung des Schiffs „Sea-Watch 3“ hat die Staatsanwaltschaft im italienischen Agrigent wegen des Verdachts der Begünstigung illegaler Einwanderung Ermittlungen gegen Kapitän Arturo Centore aufgenommen. Unterstützer der Retter in Deutschland, zu denen auch die evangelische Kirche zählt, empört das Vorgehen. „Die Beschlagnahmung des zivilen Rettungsschiffs 'Sea-Watch 3' durch italienische Behörden und die geplanten weiteren Gesetzesverschärfungen für Seenot-Rettungskräfte sollen Lebensrettung im Mittelmeer unmöglich machen“, kritisierte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm. Die Kriminalisierung von Seenotrettung müsse ein Ende haben. Notiert

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