Friedensreiter
Kontroverse: EKM zu Social Media Kampagne
- EKM-Oberkirchenrätin Petra Schwermann
- Foto: Paul-Philipp Braun
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Die "Friedensreiter" der EKM sind heute in Eisenach auf dem Marktplatz zu Gast mit dem
offenen Gesprächsangebot: "In welcher Geselslchaft möchte ich leben – und was wünsche ich mir dafür?"
Die Initiative „Friedensreiter“ der Mitteldeutschen Landeskirche will den Diskurs fördern und zwischen unterschiedlichen Meinungen vermitteln.
Unterdessen sorgen aber bereits die Botschafter der Aktion, die für die Mitarbeit werben, für kontroverse Diskussionen. Darauf hat nun die EKM reagiert. Oberkirchenrätin Petra Schwermann, Dezernentin für Bildung und Gemeinde im Landeskirchenamt der EKM:
„Die EKM hat die Friedensreiter-Initiative gestartet, um Menschen in unserer Kirche zu befähigen, in einer Zeit zunehmender Polarisierung Dialoge zu initiieren und zu begleiten. Derzeit absolvieren zwölf Personen die Ausbildung. Es geht um einen Beitrag zu gesellschaftlichen Diskursbemühungen.
Bekannt gemacht wurde die Initiative auch mit Personen des öffentlichen Lebens wie Gesine Schwan, Christian Wulff, Gregor Gysi, Gabriele Krone-Schmalz und Teja Begrich. Gerade mit deren unterschiedlicher Verortung sollte bekräftigt werden, dass es notwendig ist, die Gesprächskultur über inhaltliche Differenzen hinweg zu fördern. Das heißt aber nicht, dass sich unsere Kirche automatisch mit all den Positionen und Meinungen dieser Personen gemein macht.
Der Post mit Gabriele Krone-Schmalz hat heftig irritiert. Das macht uns nachdenklich, zeigt aber zugleich die Notwendigkeit, Diskurse wieder einzuüben. Im Fokus der Initiative steht nicht die weltweite Perspektive, sondern die Auseinandersetzung in unseren Gemeinden vor Ort. Ohne jede Einschränkung verurteilen wir selbstverständlich nach wie vor den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine.“
(G+H)
Autor:Online-Redaktion |
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