Schmähplastik

Beiträge zum Thema Schmähplastik

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G+H Nr. 26 vom 26.6.2022

Freitag, vor eins ...
Unsere Seite 1 – Verspätung

Ich bin spät dran. Und das hat einen Grund. Die Bahn. Nein, keine Verspätung. Die Folgen des „9-Euro-Tickets“. Selber schuld, wer fährt auch am Freitag nach eins mit dem RegionalExpress von Leipzig nach Weimar. Sozialstudien am offenen Herzen, oder mitten im Leben. Zwischen den Fahrgästen passt kein Blatt Papier. Und das Überraschende: Alles friedlich, rücksichtsvoll. Selbst, dass die Toiletten aus technischen Gründen, wie es heißt, geschlossen sind,  bringt niemand aus der Fassung. Der...

  • 24.06.22
  • 79× gelesen
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Pro & Kontra
Die Schmähplastik trotzdem entfernen?

Die antijüdische Skulptur an der Fassade der Wittenberger Stadtkirche muss nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht entfernt werden. Das Urteil rief auch Kritik hervor. Es sei kein Freibrief für ähnliche Darstellungen in Kirchen, sondern verlange eine Beseitigung der Hetzbotschaft durch begleitende Distanzierung und Erläuterung, sagte etwa Volker Beck vom Tikvah Institut. Pro Die „Judensau“ aus dem 13. Jahrhundert darf an der Wittenberger Stadtkirche bleiben, so hat der (BGH) am 14....

  • 22.06.22
  • 17× gelesen
Aktuelles

BGH-Urteil zu Wittenberger Schmähplastik
Landesbischof Kramer begrüßt Urteil

Magdeburg (epd) - Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat das Urteil des Bundesgerichtshofes zur judenfeindlichen Schmähplastik an der Wittenberger Stadtkirche begrüßt. Das Gericht habe die nötige Klarheit geschaffen, um die Weiterentwicklung des Mahnmals voranzubringen, sagte Landesbischof Friedrich Kramer. Es herrsche Konsens, dass die gegenwärtige Informationstafel heute nicht mehr dem Anspruch genüge, die Wirkung der Schmähplastik an der Fassade zu brechen. Für die...

  • Jena
  • 15.06.22
  • 32× gelesen
Aktuelles

BGH-Urteil
Schmähplastik muss nicht entfernt werden

Eine Schmähplastik aus dem Mittelalter an der Stadtkirche Wittenberg muss nicht entfernt werden. Die Kirchengemeinde arbeite daran, sich noch deutlicher von dem Schandmal an der Kirchenfassade zu distanzieren, so Stadtkirchenpfarrer Alexander Garth. Die als Wittenberger «Judensau» bekannte Schmähplastik darf weiter an der Stadtkirche der Lutherstadt bleiben. Der Bundesgerichtshof wies am heutigen Dienstag die Klage gegen das vorinstanzliche Urteil des Oberlandesgerichtes Naumburg (OLG) ab....

  • 14.06.22
  • 57× gelesen
Blickpunkt

Wittenberger "Judensau"
Theologe gegen Abnahme der Schmähplastik

Berlin (kna) - In der Debatte über den Umgang mit der Schmähplastik "Judensau" an der Wittenberger Stadtkirche hat sich der Leipziger Theologe Alexander Deeg gegen eine Abnahme des Reliefs ausgesprochen. Wenn es in ein Museum gebracht würde, wäre das zu wenig, sagte Deeg am Dienstag zum Abschluss einer Tagung zum Umgang mit antisemitischen Bildern an und in Kirchen. "Der Riss muss sichtbar bleiben" - aber nicht in einer "verletzenden Dimension". Deeg schlug vor, "Leerstellen" zu schaffen: So...

  • 10.11.21
  • 32× gelesen
Kirche vor Ort
NP 2: Codename für Chimäre, ein Mischwesen der griechischen Mythologie

Schmähplastik inzwischen verhüllt
Der Streit um NP 2

Die „Judensau“ an der St. Stephani- Kirche in Calbe ist frisch renoviert und steht wieder an ihrem Platz. Die Gemeindeleitung war dagegen und hat die Plastik nun verhüllt. Doch damit ist der Streit, der auch die Gemeinde spaltet, noch lange nicht vorbei. Von Stephan Kosch Die Chimäre, die aussieht wie ein Wasserspeier, aber keiner ist, hängt als zweite an der Nordfassade der im Mittelalter entstandenen St.-Stephani-Kirche in Calbe. Eine genauere Beschreibung soll hier unterbleiben, es handelt...

  • 23.01.21
  • 175× gelesen
  • 18
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Das Mahnmal gegen die Schmähplastik. wurde 1988 unter der "Judensau" im Pflasterbereich des Kirchplatzes errichtet. In hebräisch steht der Anfang von Psalm 130: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.“
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Rechtsstreit um Wittenberger Schmähplastik erreicht nächste Instanz
Schwein des Anstoßes

Es hängt in etwa vier Metern Höhe an der Außenmauer der Wittenberger Stadtkirche, einem berühmten Ausgangspunkt der Reformation. Auf dem mehr als 700 Jahre alten Sandsteinrelief ist ein Rabbiner zu sehen, der den Ringelschwanz eines Schweins anhebt und ihm in den After sieht. Die Schmähplastik sorgt seit Jahrzehnten für Debatten. 1988 ließ die evangelische Stadtkirchengemeinde unterhalb am Boden ein Mahnmal und eine Gedenktafel anbringen. Doch das reicht einem Mitglied der Jüdischen Gemeinde zu...

  • 23.01.20
  • 32× gelesen
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