Alles zum Thema Kalenderblatt

Beiträge zum Thema Kalenderblatt

Blickpunkt

Vor 80 Jahren starb der »Erfinder« der biblischen Jahreslosung, der Theologe Otto Riethmüller
»Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht«

Ein Bibelwort, das über ein ganzes Jahr gestellt wird – das klingt heute nach einer frommen Übung, war aber beim Start 1930 hochpolitisch. Erfunden hat die Tradition der biblischen Jahreslosungen der württembergische evangelische Theologe Otto Riethmüller (1889–1938). Er starb am 19. November vor 80 Jahren in Berlin. ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr. 46),...

  • 23.11.18
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Aktuelles

Kalenderblatt
»Eine echte Pionierleistung«

Vor 25 Jahren: Erster evangelischer Kirchenvertrag in neuen Bundesländern unterzeichnet Von Angela Stoye Ein Vierteljahrhundert ist es her, dass in der Lutherstadt Wittenberg der sogenannte Wittenberger Vertrag unterzeichnet wurde. Der Vertrag zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und sechs im Land vertretenen evangelischen Kirchen war der erste Staatskirchenvertrag in den neuen Bundesländern. Ihm folgten 1994 der Güstrower Vertrag (Mecklenburg-Vorpommern), der Vertrag des Freistaates...

  • 26.09.18
  • 9× gelesen
Eine Welt

Blickwechsel
Der Schock von 1968 wirkt bis heute

In wenigen Tagen jährt sich zum 50. Mal der Einmarsch von Truppen der Warschauer-Pakt-Staaten in die Tschechoslowakei. Von Steffen Neumann Die Panzerwagen, die im Morgengrauen des 21. August über die Grenzen rollten oder im Minutentakt auf den Flughafen in Prag eingeflogen wurden, setzten dem Prager Frühling ein vorläufiges Ende. Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der Mitteldeutschen Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ (Nr....

  • 15.08.18
  • 4× gelesen
Eine Welt
Brutaler Einmarsch: Die Panzer der »Sozialistischen Bruderstaaten« wurden von der Prager Bevölkerung mit erhobenen Fäusten begrüßt und in Erinnerung an die faschistische Besatzung mit Hakenkreuzen und SS-Runen versehen.

Der Tag, an dem die Panzer rollten

 Seltenes Zeitdokument: Ein Jenaer Theologiestudent hielt die Niederschlagung des »Prager Frühlings« mit der Kamera fest Von Harald Krille In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 machten die Truppen des Warschauer Paktes dem Experiment eines »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« in der damaligen Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik ein blutiges Ende. ... Sie möchten mehr erfahren? Den kompletten Artikel finden Sie im E-Paper und in der gedruckten Ausgabe der...

  • 15.08.18
  • 6× gelesen
Feuilleton
5 Bilder

Kalenderblatt
»Umkehr führt weiter«

Vor 30 Jahren tagte die Thüringer Jugendversammlung in Gotha. Von Aribert Rothe »Die Zeit ist erfüllt! Tut Buße!« Mit diesem Umkehrruf hat Jesus seine Wirksamkeit begonnen (Markus 1,15). In der krisenhaften Endzeit der DDR wurde das 1988 zum Motto des Thüringer Kirchentags: »Umkehr führt weiter«. Die evangelische Jugendarbeit lud vorher nach Gotha ein. Vier Tage ab Himmelfahrt »wollen wir miteinander etwas wachsen und entstehen lassen.« Eine basisdemokratische Vorbereitungsgruppe aus...

  • Gotha
  • 14.05.18
  • 4× gelesen
Kirche vor Ort

Erinnerung an  drei Kreisoberpfarrer

Dessau-Roßlau (G+H) – Die Landeskirche Anhalts gedenkt des Todes von drei Kreisoberpfarrern, die am 28. Februar vor 60 Jahren durch einen Verkehrsunfall ums Leben kamen. Kirchenpräsident Joachim Liebig ruft aus diesem Anlass die anhaltischen Gemeinden in den Gottesdiensten am 4. März zu Fürbitten für die drei Geistlichen und ihre Angehörigen auf. »Dieser tiefe Einschnitt für die ganze Landeskirche ist unvergessen«, so der Kirchenpräsident. »Im Gedenken an die verstorbenen Brüder lassen wir uns...

  • Dessau
  • 05.03.18
  • 3× gelesen
Feuilleton
»Blick über Wiener Vorstadthäuser und Gärten« – 
Gemälde von Adalbert Stifter (Repro:  epd-bild/akg-images)

»Einer der wunderlich packendsten Erzähler« 

Zum 150. Todestag des Schriftstellers Adalbert Stifter am 28. Januar Von Claudia Schülke Auf dem Hochkamm im Dreiländereck zwischen Bayrischem Wald und Böhmerwald ragen die Fichten nackt in den Himmel. Es ist die Heimat des Dichters Adalbert Stifter (1805 bis 1868), in seiner Novelle »Hochwald« hat er sie beschrieben. Noch heute erinnert ein Obelisk auf der Felswand am tschechischen Plöckensteiner See an den Dichter. Stifter, gestorben vor 150 Jahren am 28. Januar 1868, hat den größten...

  • Weimar
  • 24.01.18
  • 5× gelesen
Feuilleton
Stoff für Legenden: Hinter den Mauern der Glaubenskongregation schlummern noch viele Geheimnisse

Schluss mit der Geheimniskrämerei

»Wie Troja ausgraben«: Vor 20 Jahren wurde das Archiv der römischen Inquisition für Forscher geöffnet Von Bettina Gabbe (epd) Alles, was im Vatikan mit Geld und geheimen Dokumenten zu tun hat, bleibt meist hinter hohen Mauern verborgen. Die Öffnung des Archivs der römischen Inquisition am 22. Januar 1998 war darum eine kleine Sensation. Die Geheimhaltung hatte über die Jahrhunderte zur Bildung etlicher Legenden und Verschwörungstheorien geführt und die Fantasie von Schriftstellern...

  • Weimar
  • 22.01.18
  • 3× gelesen
Feuilleton

Deine Augen werden sehen

Erinnerung: 100. Geburtstag von Altbischof Werner Krusche Von Jörg Uhle-Wettler Als Werner Krusche seine Lebenserinnerungen sortieren wollte, habe ich es als große Ehre empfunden, dass er mich bat, ihm zu helfen. Nicht ahnend, in welche Tiefen es gehen würde. Viele Monate haben wir gebraucht. Am Ende stand die Frage, wie wir das Buch nennen, das knapp 400 Seiten Umfang hat und niemanden kaltlässt, der es liest. Werner Krusche wollte: »Weg hast Du aller Wegen« von Paul Gerhardt. Sein erster...

  • Magdeburg
  • 22.11.17
  • 4× gelesen
Feuilleton
Käthe Kollwitz: Selbstbildnis von vorn, 1922/23, Holzschnitt, Schenkung von Dr. William Faller an das Käthe Kollwitz Haus Moritzburg

Anwältin der Bedrängten

Erinnert: Vor 150 Jahren wurde Käthe Kollwitz geboren Von Veit-Mario Thiede Ich soll das Leiden der Menschen aussprechen.« Mit diesen Worten beschrieb die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz ihre Lebensaufgabe. Wegen dieser sozialen Haltung ist die Künstlerin hoch geachtet, wird aber auch als »Schmerzensmutter der Nation« bespöttelt. Doch ihr Sohn Hans wandte ein: »Was konnte die Mutter lachen und wie sehnte sie sich, zu lachen. Menschen, die sie nur erlebt haben mit ihren guten...

  • Weimar
  • 13.07.17
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