Glaubensserie: Und was glaubst du?

Glaube und Alltag
Die Schöpfung zu bewahren und Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu erhalten, ist mit Leben erfülltes Gotteslob. | Foto: amenic181 – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse: Offenbarung und Schöpfung
Neuer Himmel, neue Erde

Vom 1. September bis 4. Oktober steht die Schöpfungszeit im Mittelpunkt. Grund genug, darauf zu schauen, welcher Zusammenhang zwischen Apokalypse und Schöpfung besteht Von Christian Sommerfeld Wer heute das Wort „Apokalypse“ hört, hat wohl zumeist ein kata-strophales Untergangsszenario vor Augen. Dass der Begriff möglicherweise zuweilen etwas überstrapaziert wird, wird an der Verwendung in harmloseren Kontexten deutlich. So wurde etwa dieses Jahr in einer deutschen Sportzeitschrift die abermals...

  • 01.09.26
Aktuelles

Freitag vor 1
Unsere Seite 1: Kleinste Landeskirche feiert groß

Gottesdienst, Musik und Gemeinschaft – diese Stichworte gehören ganz klar zu den Dingen, die kirchliches Leben ausmachen. In der Landeskirche Anhalts werden sie am kommenden Sonntag, dem 30. August einen besonderen Stellenwert haben. Von Claudia Crodel Die Kirchengemeinden der kleinsten Landeskirche der EKD feiern an diesem Tag in Dessau einen Kirchentag, ein Hoffnungskulturfest. „Ganz besonders in dieser unruhigen Zeit wollen wir uns und allen anderen sagen, singen und zeigen: Kirche ist...

  • 28.08.26
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Geld, Kreuz und Bibel: Schließen Wohlstand und frommes Leben sich aus oder können sie sich ergänzen? | Foto: witsarut – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse : Das siebte Sendschreiben
Raus aus der Komfortzone

Es gibt Zeiten, in denen läuft es einfach: Die Wirtschaft prosperiert, Menschen haben ihr Auskommen, Wohlstand ist ein Kennzeichen der Gesellschaft. Doch wenn dann Bequemlichkeit um sich greift, birgt dies Gefahren. Von André Poppowitsch Es sind harsche Worte, die sich die Gemeinde in Laodizea anhören muss: "Du sprichst: ,Ich bin reich und habe mehr als genug und brauche nichts!‘, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß." (Offenbarung 3,17) Es ist ein zum Himmel...

  • 27.08.26
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Ruine der Johanneskirche im antiken Philadelphia, dem heutigen Alaşehir in der Türkei | Foto: muratti6868 – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse: Das sechste Sendschreiben
Wo Gott Türen öffnet

Sich in einer rauen Umgebung zu behaupten und den eigenen christlichen Glauben zu leben – damit ist auch die Gemeinde in Philadelphia konfrontiert. Ob ihr dies gelingt? Von Marco Frenschkowski Die Sendschreiben der Johannesoffenbarung geben uns bewegten und leidenschaftlichen Einblick in die Lebensrealität antiker Gemeinden in Kleinasien und vor allem in ihre Konflikte mit einer nichtchristlichen, dominierenden Umwelt am Ende des ersten Jahrhunderts. In Philadelphia (heute in der Türkei) sieht...

  • 18.08.26
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Ruine einer Tempelanlage in Sardes: An die christliche Gemeinde in der Stadt in Kleinasien ging das fünfte Sendschreiben.  | Foto: ardasavasciogullari – stock.adobe.com
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Serie (19): Das fünfte Sendschreiben
Werde wach!

Du musst dich entscheiden! Was löst so eine Aufforderung in mir aus? Höre ich es als Befehl? Oder kann ich es auch als Hilfestellung verstehen? – Offenbarung 3, Verse 1 bis 6 Von Martina Stieber Im Buch der Offenbarung finden wir viele Aufforderungen und Imperative. Es ist in einer rauen Zeit entstanden. Der Kaiser, der an der Macht ist, beansprucht für sich selbst, dass er Gott und König und Herr ist. So will er auch genannt werden. In diese Aufforderung sind auch die Christen der zweiten,...

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Belohnung für Treue: Wer die Worte hält bis ans Ende, dem verspricht Jesus Macht und will ihm den Morgenstern geben. | Foto: murastart – stock.adobe.com
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Serie (18): Das vierte Sendschreiben
Von Heiligen und falschen Propheten

Lob und Tadel wechseln im Sendschreiben an die Gemeinde in Thyatira ab. Womit die Menschen in der Stadt ringen und welche kraftvollen Bilder dies verdeutlichen. – Offenbarung 2, Verse 18 bis 29 Von Sebastian Kranich Bei seiner imaginären Rundreise durch sieben Städte im westlichen Kleinasien macht der Prophet Johannes auch in Thyatira Station. Auf dem Weg von Ephesus nach Laodizea widmet er der wirtschaftlich prosperierenden Stadt am Fluss Lykos das längste seiner sieben Sendschreiben....

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Richtungsweisend: Die Lehren Jesu, wie sie in der Bibel überliefert wurden, sind Orientierung in schweren Zeiten. | Foto: Patrick Daxenbichler – stock.adobe.com
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Serie (17) - Das dritte Sendschreiben
Ein geistlicher Kompass

Glaubenstreue: Auch wenn Menschen nach Gottes Geboten leben und ihre Frömmigkeit pflegen wollen, sind sie nicht davor gefeit, Irrlehren aufzusitzen und vom rechten Glauben abzukommen. So erging es den frühen Christen in Pergamon. Von Johannes Haak Was für ein Wort: klar, mahnend und verheißungsvoll. Und vor allem ermunternd. Das dritte Sendschreiben der Offenbarung ist mehr als ein historischer Brief an eine Gemeinde. Ein geistlicher Spiegel, in dem sich die Kirche aller Zeiten erkennen kann....

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Unter dem Segen des Herrn zu stehen, spendet Menschen Trost – Symbol dafür ist die Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro.  | Foto: alzay – stock.stobe.com
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Serie (16): Das zweite Sendschreiben
Himmlischer Trost

Kirche unter Druck: Dass Gemeinden und Christen hinterfragt werden, ist kein neues Phänomen unserer Zeit. Auch die frühen Christen kannten diese Anfechtungen bereits. Doch die Offenbarung berichtet auch von himmlischem Zuspruch. Von Thomas Knittel Manchmal frage ich mich, was Christus wohl meiner Kirche heute schreiben würde. In dem Text unserer heutigen Betrachtung fällt mir freilich auf, dass er sich nicht an eine Landeskirche oder ähnliches wendet. Christus schreibt an die Gemeinde vor Ort,...

  • 21.07.26
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Heute als Ruine sichtbar: der Artemis-Tempel in Ephesos – in der Antike eines der sieben Weltwunder und Kultstätte | Foto: Suzi – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse (15) : Das erste Sendschreiben
Von Abgrenzung und Anpassung

Prophetische Briefe: Die Apokalypse enthält sieben Sendschreiben an christliche Gemeinden in Kleinasien. Sie analysieren deren geistlichen Zustand, enthalten aber auch Ermahnungen. Worum es im ersten Brief geht. Von Susanne Ehrhardt-Rein In Ephesos tobte das Leben. Die Hauptstadt der römischen Provinz Asien war im ersten Jahrhundert nach Christus eine Großstadt mit Hafen, wirtschaftlicher Stärke und multikultureller Bevölkerung. Zu den Sehenswürdigkeiten gehörte der Artemis-Tempel, eines der...

  • 18.07.26
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Der Glaskünstler Fritz Körner setzte Gebäude Jenas wie das Zeiss-Hochhaus und das Schott-Werk als Hintergrund zu den biblischen Motiven.  | Foto: Günter Widiger
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Serie zur Apokalypse (14)
Göttlicher Glanz

Kirchenfenster: Von ihnen geht eine besondere Faszination aus. Sie brechen das Sonnenlicht, hüllen Kirchengebäude in besondere Farben und lassen den Betrachter auf Spurensuche gehen. Oft werden in ihnen biblische Themen verarbeitet – so zum Beispiel die Offenbarung des Johannes in der Friedenskirche Jena. Von Sebastian Neuß Als der Jenaer Glaskünstler Fritz Körner (1888 Leipzig–1955 Jena) im Nachkriegsjahr 1947 die Fenster der Friedenskirche entwarf, hat er seiner Heimatstadt eine Botschaft...

  • 08.07.26
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Foto: Thomas Reimer – stock.adobe.com
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Serie (12): Wie der Katechon das Böse aufhält
Der rätselhafte Aufhalter

Wie kann dem Bösen in der Welt Einhalt geboten werden? Im zweiten Thessalonicherbrief findet sich dafür ein Begriff: der Katechon. Er erlebt eine erstaunliche Wiederkehr – von Carl Schmitt bis ins Umfeld Donald Trumps. Von Gerd-Matthias Hoeffchen Es gibt Bibelstellen, die man einfach überliest – ohne zu ahnen, welche Sprengkraft in ihnen steckt. Eine dieser Stellen steht im zweiten Thessalonicherbrief. Dort begegnen sich zwei Gestalten: der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ – eine frühe Bezeichnung...

  • 23.06.26
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Foto: Laura – stock.adobe.com
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Serie (11): Apokalypse und Kriegspropaganda
Ein verheerender Endkampf?

Nicht immer in der Geschichte haben Kirchen Kriege verurteilt und sich auf die Seiten der Opfer gestellt – oft haben sie militärische Auseinandersetzungen legitimiert. Ein aktuelles Beispiel. Von Regina Elsner Als im Februar 2009 Metropolit Kyrill (Gundjaev) zum neuen Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus, also zum Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) gewählt wurde, atmeten viele ökumenische Partner auf: Kyrill war als moderater, weltoffener und theologisch gebildeter Leiter des...

  • 18.06.26
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Starkes Zeichen: Kerzen in der Hand und Gebete entfalten ihre Wirkung. | Foto: ThamKC – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (10)
Die Macht von Kerzen und Gebeten

In der Geschichte ist es immer wieder vorgekommen, dass die Mächtigen der Welt die Offenbarung des Johannes für ihre Zwecke genutzt haben. Auch Kriege wurden mit ihr legitimiert. Doch sie haben nicht das letzte Wort. Von Albrecht Grözinger Das letzte Buch der Bibel die „Johannes-Apokalypse“ oder auch die „Offenbarung des Johannes“ (wie es in der Luther-Bibel heißt) ist ein Buch mit starken Bildern und Symbolen. Von Naturgewalten ist da die Rede, von Untergang und Schrecken und – ja, auch von...

  • 10.06.26
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Jesus Christus wird als Lamm Gottes bezeichnet, das die Sünde der Welt trägt und das Böse hinwegnimmt. | Foto: Godong Phote – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse: Vom Bösen in der Bibel
Wer oder was hat das letzte Wort

In den biblischen Geschichten geht es nicht nur um eitel Sonnenschein – Gutes und Böses ringen oft miteinander. So auch in der Offenbarung des Johannes. Eine Annäherung. Von Jörg Bachmann Die Frage nach dem Bösen gehört zu den bedrängendsten Fragen des Glaubens. Wer heute Nachrichten schaut, kann schnell den Eindruck gewinnen, wir leben tatsächlich in apokalyptischen Zeiten: Kriege, Terror, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Polarisierung und eine spürbare Erschöpfung...

  • 05.06.26
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Die Auferstehungshoffnung spendet Trost, wenn Menschen für den eigenen Glauben Nachteile in Kauf nehmen.  | Foto: romolo tavani – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (8): Märtyrertum
Standhaft im Glauben sein

Menschen, die für den eigenen Glauben und seine Bekenntnisse leiden und dafür sogar den Tod in Kauf nehmen, mögen uns fremd sein. Und dennoch gibt es auch heute Märtyrer. Von Matthias Pankau „Wie weit würdest du gehen für deinen Glauben?“ Die Frage klingt pathetisch. Schließlich leben wir in Frieden. Niemand zwingt uns, Christus zu verleugnen. Und doch spüren viele Christen: Das offene Bekenntnis ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Glauben darf man gern, aber bitte unauffällig. Im Beruf, in...

  • 05.06.26
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Das Nutzen von KI spielt nicht nur in Produktions- und Wirtschaftsprozessen eine Rolle, sondern auch im Alltag vieler Menschen. | Foto: AREE – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (7): Religion und KI
Dem Glauben ins Netz gehen

Wir leben in einem digitalen Zeitalter, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Alltagsbereiche beeinflusst. Auch das religiöse Leben ist davon nicht ausgenommen. Diskutiert wird zum Beispiel, ob KI beim Predigtschreiben helfen kann. Wir haben ein apokalyptisches Experiment gewagt und einen Beitrag für diese Serie von einem KI-Chatbot schreiben lassen. Von claude.ai Folgende Frage wurde der Künstlichen Intelligenz claude.ai gestellt: Kannst du dir vorstellen, wie Glaube und religiöses...

  • 20.05.26
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Die positive Seite der Apokalypse: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde" (Offenbarung 21,1)  | Foto: sawitreelyaon – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (6)
"Apocalypse now!"

Seit einigen Jahren lösen sich Krisen und Bedrohungslagen ab oder sind omnipräsent: Finanz- und Wirtschaftskrise, Coronakrise, Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Ist die Apokalypse mittlerweile Dauerzustand? Von Werner Thiede Seit dem Zweiten Weltkrieg waren die Ängste vor apokalyptisch anmutenden Bedrohungen in der Bevölkerung nicht mehr so hoch wie heute. Droht ein Drit­ter Weltkrieg? Wohin führt die Klimakrise? Geht es mit der Weltwirtschaft bergab? Bedroht die Weiterentwicklung...

  • 12.05.26
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Sackgasse: Zu erkennen, auf einem falschen Weg zu sein und neue Wege einzuschlagen, gehört zum Glauben dazu. | Foto: Foto: kadebruehl – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (5): Buße und Umkehr
Bitte wenden!

 „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“ Diese herbe Mahnung steht in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 3, Vers 19). Ein liebender Gott, der droht und straft? Nach unserem Verständnis ist das ein Widerspruch. Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Von Anke von Legat Die Erfahrung, von Gott getrennt zu sein und diese Trennung selbst verschuldet zu haben, ist eine Grunderfahrung des gläubigen Menschen. Das eigene Verschulden an diesem...

  • 07.05.26
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Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, immer wieder aufzutanken. Die Auferstehung Jesu ist eine solche Hoffnungstankstelle. | Foto: Designpic – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (3)
Die Tankstelle für Hoffnung

Überall Kriege. Überall Verzweiflung. Überall Pessimismus. Auch in der Kirche. Kirchenschließungen, Personalabbau, Austritte. Gewissheiten bröckeln. Gibt es denn keine Visionen mehr? Von Felix Leibrock Gerade in solchen Zeiten lohnt sich ein Blick in ein biblisches Buch, das vielen besonders düster erscheint: die Offenbarung des Johannes. Viele verbinden sie mit Katastrophen, mit Untergangsszenarien und geheimnisvollen Bildern. Man denkt an Chaos und Angst. Wo ist da eine frohe Botschaft zu...

  • 21.04.26
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Eigentlich hatte Gott anderes vor: Das Paradies sollte der Ort einer Freundschaft zwischen ihm und seinen Geschöpfen sein. | Foto: Konstiantyn – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (2)
Menschen und andere Katastrophen

Was im Alten Testament hoffnungsvoll im Paradies begann, wandelte sich schnell in eine Aneinanderreihung kleinerer und größerer Apokalypsen. Sind sie Teil der Menschheitsgeschichte? Von Christian Nürnberger Christen, Juden, Muslime, die meisten Religiösen, gehören zur unbescheidensten Sorte von Mensch, die es gibt. Denn sie wollen immer das Maximale: dass Gott lebenslang seine schützende Hand über sie hält, ihr Leben sinnerfüllt sei und dieses nicht mit dem Tod endet, sondern ewig währt im...

  • 15.04.26
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Als Buch mit sieben Siegeln wird die Offenbarung auch bezeichnet – ab dem fünften Kapitel spielen sie eine Rolle. | Foto: Marinela – stock.adobe.com
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Apokalypse (1): Offenbarung des Johannes
Was die Bibel offenlegt

Sie ist das letzte Buch der Bibel: die Offenbarung des Johannes. Doch das Buch ist uns oft fremd und zeichnet auch düstere Bilder. Eine theologische Einordnung Von Manuel Vogel Mit der Johannesoffenbarung hat ein Buch aus der Gattung der jüdischen Apokalypsen Eingang in das Neue Testament gefunden. „Apokalypse“ heißt „Enthüllung“, nämlich Enthüllung der Wirklichkeit. Es geht um die Offenlegung von geschichtlichen Prozessen, die sich immer schon und überall so ereignet haben, und die zum Ende...

  • 10.04.26
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Christoph Kähler | Foto: Foto: Armin Kühne
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Glaubensserie (50): Auferstehung und Ostern
Mehr als Osterhasen und bunte Eier

Es ist ein unglaublicher und kaum begreifbarer Vorgang – Jesus wird gekreuzigt, er stirbt und wird ins Grab gelegt. Drei Tage später ist das Grab leer. Er ist von den Toten auferstanden und begegnet Menschen. Doch was hat es damit auf sich? Von Christoph Kähler Zwei Männer flüchten aus Jerusalem. Denn sie hatten dort die Urkatastrophe ihres Lebens erlebt: Ihr Anführer war den quälend-langsamen Tod der Verbrecher am Kreuz gestorben. War das ein Justizirrtum oder die Folge seines Wirkens oder...

  • 07.04.26
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Jesus betet allein im Garten Gethsemane – Fresko in der Kathedrale Collegiata di Lorenzo in Voghera (Italien) | Foto: Foto: Renáta Sedmáková – stock.adobe.com
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Glaubensserie (49): Leiden und Sterben Jesu
Den Toten begreifen

Jesus kannte den Weg, den er gehen muss. Mehrfach hat er die Jünger darauf hingewiesen. Auch hat Jesus den Tod gefürchtet, doch er wich ihm nicht aus. Von Nicole Grochowina In der Notfallseelsorge gibt es einen wichtigen Hinweis, um Menschen zu helfen, den Tod von Angehörigen zumindest im Ansatz zu begreifen: »Um den Tod zu begreifen, hilft es, den Toten zu begreifen.« Es ist also nicht nur wichtig, die Wege des Schmerzes und der Tränen mitzugehen, sondern es ist ebenso wichtig, sich zu...

  • 26.03.26
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Am Beispiel der Beziehung von Abraham und seinem Sohn können auch die heute bestehenden Gottesbilder hinterfragt werden. | Foto: Kostia – stock.adobe.com
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Glaubensserie (48): Der Erzvater Abraham
Wenn Gott uns auf die Probe stellt

Abrahams Leben gleicht einer Achterbahn: Gott drängt ihn zum Auszug aus seinem alten Leben und verheißt ihm eine goldene Zukunft. Doch dann verlangt er ein unglaubliches Opfer von ihm. Von Anselm Grün Abraham gilt als der Vater des Glaubens. Gott fordert ihn auf, aus seinem Land, aus seiner Verwandtschaft und aus seinem Vaterhaus auszuziehen (1. Mose 12, 1). Die frühen Mönche interpretieren diesen dreifachen Auszug so: Wie Abraham sollen wir ausziehen aus allen Abhängigkeiten und Bindungen, aus...

  • 17.03.26

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