Glaubensserie: Und was glaubst du?

Aktuelles

Freitag vor 1
Unsere Seite 1 - Das Schöne am Urlaub

Das Schöne am Urlaub sind ja die Dinge, die man nicht im Vorhinein planen kann, vor allem die unerwarteten Begegnungen, die richtig gut tun. Im vergangenen Jahr standen wir an einem frühen Nachmittag mit unseren Fahrrädern in einer kleinen Stadt nahe dem Etsch-Radweg am Straßenrand und überlegten, auf den Routenplaner des Handys schauend, ob wir noch die rund 15 Kilometer zu einer Stadtbesichtigung nach Trient fahren wollten. Ein Italiener mit Fahrrad hielt neben uns an und fragte: „Trento?...

  • 10.07.26
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Der Glaskünstler Fritz Körner setzte Gebäude Jenas wie das Zeiss-Hochhaus und das Schott-Werk als Hintergrund zu den biblischen Motiven.  | Foto: Günter Widiger
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Serie zur Apokalypse (14)
Göttlicher Glanz

Kirchenfenster: Von ihnen geht eine besondere Faszination aus. Sie brechen das Sonnenlicht, hüllen Kirchengebäude in besondere Farben und lassen den Betrachter auf Spurensuche gehen. Oft werden in ihnen biblische Themen verarbeitet – so zum Beispiel die Offenbarung des Johannes in der Friedenskirche Jena. Von Sebastian Neuß Als der Jenaer Glaskünstler Fritz Körner (1888 Leipzig–1955 Jena) im Nachkriegsjahr 1947 die Fenster der Friedenskirche entwarf, hat er seiner Heimatstadt eine Botschaft...

  • 08.07.26
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Foto: Thomas Reimer – stock.adobe.com
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Serie (12): Wie der Katechon das Böse aufhält
Der rätselhafte Aufhalter

Wie kann dem Bösen in der Welt Einhalt geboten werden? Im zweiten Thessalonicherbrief findet sich dafür ein Begriff: der Katechon. Er erlebt eine erstaunliche Wiederkehr – von Carl Schmitt bis ins Umfeld Donald Trumps. Von Gerd-Matthias Hoeffchen Es gibt Bibelstellen, die man einfach überliest – ohne zu ahnen, welche Sprengkraft in ihnen steckt. Eine dieser Stellen steht im zweiten Thessalonicherbrief. Dort begegnen sich zwei Gestalten: der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ – eine frühe Bezeichnung...

  • 23.06.26
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Foto: Laura – stock.adobe.com
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Serie (11): Apokalypse und Kriegspropaganda
Ein verheerender Endkampf?

Nicht immer in der Geschichte haben Kirchen Kriege verurteilt und sich auf die Seiten der Opfer gestellt – oft haben sie militärische Auseinandersetzungen legitimiert. Ein aktuelles Beispiel. Von Regina Elsner Als im Februar 2009 Metropolit Kyrill (Gundjaev) zum neuen Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus, also zum Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) gewählt wurde, atmeten viele ökumenische Partner auf: Kyrill war als moderater, weltoffener und theologisch gebildeter Leiter des...

  • 18.06.26
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Starkes Zeichen: Kerzen in der Hand und Gebete entfalten ihre Wirkung. | Foto: ThamKC – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (10)
Die Macht von Kerzen und Gebeten

In der Geschichte ist es immer wieder vorgekommen, dass die Mächtigen der Welt die Offenbarung des Johannes für ihre Zwecke genutzt haben. Auch Kriege wurden mit ihr legitimiert. Doch sie haben nicht das letzte Wort. Von Albrecht Grözinger Das letzte Buch der Bibel die „Johannes-Apokalypse“ oder auch die „Offenbarung des Johannes“ (wie es in der Luther-Bibel heißt) ist ein Buch mit starken Bildern und Symbolen. Von Naturgewalten ist da die Rede, von Untergang und Schrecken und – ja, auch von...

  • 10.06.26
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Jesus Christus wird als Lamm Gottes bezeichnet, das die Sünde der Welt trägt und das Böse hinwegnimmt. | Foto: Godong Phote – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse: Vom Bösen in der Bibel
Wer oder was hat das letzte Wort

In den biblischen Geschichten geht es nicht nur um eitel Sonnenschein – Gutes und Böses ringen oft miteinander. So auch in der Offenbarung des Johannes. Eine Annäherung. Von Jörg Bachmann Die Frage nach dem Bösen gehört zu den bedrängendsten Fragen des Glaubens. Wer heute Nachrichten schaut, kann schnell den Eindruck gewinnen, wir leben tatsächlich in apokalyptischen Zeiten: Kriege, Terror, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Polarisierung und eine spürbare Erschöpfung...

  • 05.06.26
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Die Auferstehungshoffnung spendet Trost, wenn Menschen für den eigenen Glauben Nachteile in Kauf nehmen.  | Foto: romolo tavani – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (8): Märtyrertum
Standhaft im Glauben sein

Menschen, die für den eigenen Glauben und seine Bekenntnisse leiden und dafür sogar den Tod in Kauf nehmen, mögen uns fremd sein. Und dennoch gibt es auch heute Märtyrer. Von Matthias Pankau „Wie weit würdest du gehen für deinen Glauben?“ Die Frage klingt pathetisch. Schließlich leben wir in Frieden. Niemand zwingt uns, Christus zu verleugnen. Und doch spüren viele Christen: Das offene Bekenntnis ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Glauben darf man gern, aber bitte unauffällig. Im Beruf, in...

  • 05.06.26
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Das Nutzen von KI spielt nicht nur in Produktions- und Wirtschaftsprozessen eine Rolle, sondern auch im Alltag vieler Menschen. | Foto: AREE – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (7): Religion und KI
Dem Glauben ins Netz gehen

Wir leben in einem digitalen Zeitalter, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Alltagsbereiche beeinflusst. Auch das religiöse Leben ist davon nicht ausgenommen. Diskutiert wird zum Beispiel, ob KI beim Predigtschreiben helfen kann. Wir haben ein apokalyptisches Experiment gewagt und einen Beitrag für diese Serie von einem KI-Chatbot schreiben lassen. Von claude.ai Folgende Frage wurde der Künstlichen Intelligenz claude.ai gestellt: Kannst du dir vorstellen, wie Glaube und religiöses...

  • 20.05.26
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Die positive Seite der Apokalypse: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde" (Offenbarung 21,1)  | Foto: sawitreelyaon – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (6)
"Apocalypse now!"

Seit einigen Jahren lösen sich Krisen und Bedrohungslagen ab oder sind omnipräsent: Finanz- und Wirtschaftskrise, Coronakrise, Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Ist die Apokalypse mittlerweile Dauerzustand? Von Werner Thiede Seit dem Zweiten Weltkrieg waren die Ängste vor apokalyptisch anmutenden Bedrohungen in der Bevölkerung nicht mehr so hoch wie heute. Droht ein Drit­ter Weltkrieg? Wohin führt die Klimakrise? Geht es mit der Weltwirtschaft bergab? Bedroht die Weiterentwicklung...

  • 12.05.26
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Sackgasse: Zu erkennen, auf einem falschen Weg zu sein und neue Wege einzuschlagen, gehört zum Glauben dazu. | Foto: Foto: kadebruehl – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (5): Buße und Umkehr
Bitte wenden!

 „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“ Diese herbe Mahnung steht in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 3, Vers 19). Ein liebender Gott, der droht und straft? Nach unserem Verständnis ist das ein Widerspruch. Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Von Anke von Legat Die Erfahrung, von Gott getrennt zu sein und diese Trennung selbst verschuldet zu haben, ist eine Grunderfahrung des gläubigen Menschen. Das eigene Verschulden an diesem...

  • 07.05.26
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Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, immer wieder aufzutanken. Die Auferstehung Jesu ist eine solche Hoffnungstankstelle. | Foto: Designpic – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (3)
Die Tankstelle für Hoffnung

Überall Kriege. Überall Verzweiflung. Überall Pessimismus. Auch in der Kirche. Kirchenschließungen, Personalabbau, Austritte. Gewissheiten bröckeln. Gibt es denn keine Visionen mehr? Von Felix Leibrock Gerade in solchen Zeiten lohnt sich ein Blick in ein biblisches Buch, das vielen besonders düster erscheint: die Offenbarung des Johannes. Viele verbinden sie mit Katastrophen, mit Untergangsszenarien und geheimnisvollen Bildern. Man denkt an Chaos und Angst. Wo ist da eine frohe Botschaft zu...

  • 21.04.26
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Eigentlich hatte Gott anderes vor: Das Paradies sollte der Ort einer Freundschaft zwischen ihm und seinen Geschöpfen sein. | Foto: Konstiantyn – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (2)
Menschen und andere Katastrophen

Was im Alten Testament hoffnungsvoll im Paradies begann, wandelte sich schnell in eine Aneinanderreihung kleinerer und größerer Apokalypsen. Sind sie Teil der Menschheitsgeschichte? Von Christian Nürnberger Christen, Juden, Muslime, die meisten Religiösen, gehören zur unbescheidensten Sorte von Mensch, die es gibt. Denn sie wollen immer das Maximale: dass Gott lebenslang seine schützende Hand über sie hält, ihr Leben sinnerfüllt sei und dieses nicht mit dem Tod endet, sondern ewig währt im...

  • 15.04.26
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Als Buch mit sieben Siegeln wird die Offenbarung auch bezeichnet – ab dem fünften Kapitel spielen sie eine Rolle. | Foto: Marinela – stock.adobe.com
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Apokalypse (1): Offenbarung des Johannes
Was die Bibel offenlegt

Sie ist das letzte Buch der Bibel: die Offenbarung des Johannes. Doch das Buch ist uns oft fremd und zeichnet auch düstere Bilder. Eine theologische Einordnung Von Manuel Vogel Mit der Johannesoffenbarung hat ein Buch aus der Gattung der jüdischen Apokalypsen Eingang in das Neue Testament gefunden. „Apokalypse“ heißt „Enthüllung“, nämlich Enthüllung der Wirklichkeit. Es geht um die Offenlegung von geschichtlichen Prozessen, die sich immer schon und überall so ereignet haben, und die zum Ende...

  • 10.04.26
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Christoph Kähler | Foto: Foto: Armin Kühne
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Glaubensserie (50): Auferstehung und Ostern
Mehr als Osterhasen und bunte Eier

Es ist ein unglaublicher und kaum begreifbarer Vorgang – Jesus wird gekreuzigt, er stirbt und wird ins Grab gelegt. Drei Tage später ist das Grab leer. Er ist von den Toten auferstanden und begegnet Menschen. Doch was hat es damit auf sich? Von Christoph Kähler Zwei Männer flüchten aus Jerusalem. Denn sie hatten dort die Urkatastrophe ihres Lebens erlebt: Ihr Anführer war den quälend-langsamen Tod der Verbrecher am Kreuz gestorben. War das ein Justizirrtum oder die Folge seines Wirkens oder...

  • 07.04.26
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Jesus betet allein im Garten Gethsemane – Fresko in der Kathedrale Collegiata di Lorenzo in Voghera (Italien) | Foto: Foto: Renáta Sedmáková – stock.adobe.com
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Glaubensserie (49): Leiden und Sterben Jesu
Den Toten begreifen

Jesus kannte den Weg, den er gehen muss. Mehrfach hat er die Jünger darauf hingewiesen. Auch hat Jesus den Tod gefürchtet, doch er wich ihm nicht aus. Von Nicole Grochowina In der Notfallseelsorge gibt es einen wichtigen Hinweis, um Menschen zu helfen, den Tod von Angehörigen zumindest im Ansatz zu begreifen: »Um den Tod zu begreifen, hilft es, den Toten zu begreifen.« Es ist also nicht nur wichtig, die Wege des Schmerzes und der Tränen mitzugehen, sondern es ist ebenso wichtig, sich zu...

  • 26.03.26
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Am Beispiel der Beziehung von Abraham und seinem Sohn können auch die heute bestehenden Gottesbilder hinterfragt werden. | Foto: Kostia – stock.adobe.com
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Glaubensserie (48): Der Erzvater Abraham
Wenn Gott uns auf die Probe stellt

Abrahams Leben gleicht einer Achterbahn: Gott drängt ihn zum Auszug aus seinem alten Leben und verheißt ihm eine goldene Zukunft. Doch dann verlangt er ein unglaubliches Opfer von ihm. Von Anselm Grün Abraham gilt als der Vater des Glaubens. Gott fordert ihn auf, aus seinem Land, aus seiner Verwandtschaft und aus seinem Vaterhaus auszuziehen (1. Mose 12, 1). Die frühen Mönche interpretieren diesen dreifachen Auszug so: Wie Abraham sollen wir ausziehen aus allen Abhängigkeiten und Bindungen, aus...

  • 17.03.26
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Beate Marwede

 | Foto: Kirchburgverein Walldorf
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Glaubensserie (47): Die Speisung der 5000
Den Himmel im Rucksack

Ein Sprichwort sagt: "Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen." Doch was, wenn einige Tausend Menschen satt werden wollen? Von Beate Marwede Die Geschichte von der Speisung der 5000 ist für mich untrennbar mit dem Feierabendmahl auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln verbunden. Gerade hatte ich noch Zugang zu einer Feierabendmahl–Veranstaltung in einer Messehalle bekommen; so groß war der Andrang, dass die Halle wegen drohender...

  • 11.03.26
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Nicole Grochowina | Foto: epd-bild/Heike Lydig
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Glaubensserie (46): Ruf in die Nachfolge
Zusammengewürfelt von Gott

»Ihr sollt nichts mit auf den Weg nehmen, weder Stab noch Tasche noch Brot noch Geld.« So sendet Jesus die Jünger aus, um das Reich Gottes zu predigen und Kranke zu heilen. Was bedeutet Jesus-Nachfolge heute? Von Nicole Grochowina In meiner Gemeinschaft, der Communität Christusbruderschaft Selbitz, bin ich für die Tontechnik zuständig. Oft sage ich, dass der Platz in der Technik der beste Platz in der ganzen Kapelle sei, denn: Wer auf der Empore sitzt, hat immer alles im Blick. Manches Mal...

  • 06.03.26
Glaube und Alltag
Mit dem Biss in den Apfel nahm das Unglück seinen Lauf, denn vom Baum der Erkenntnis sollten Adam und Eva nicht essen. | Foto: Foto: fovito – stock.adobe.com
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Glaubensserie (45): Der Sündenfall
Vom Anfang allen Übels

Sünde gehört zu den verbrannten Begriffen des Christentums. Kann man die Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies neu lesen? Von Stefanie Schardien So prominent das Wort Sünde später in der Überschrift »Der Sündenfall« platziert wurde: In der biblischen Geschichte selbst kommt es gar nicht vor. Trotzdem kommt der nachträgliche Titel natürlich nicht von ungefähr. Denn neben den vielen anderen biblischen Geschichten und Texten, in denen Sünde auch eine Rolle spielen sollte, hatte sie doch hier...

  • 26.02.26
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Dreimal versuchte der Teufel, Jesus zu verführen: in der Wüste, auf dem Berg und auf der Zinne. Im Bild: Gemälde von Onofrio Bramante in der Kirche Sacro Cuoro in Monopoli (Italien). | Foto: Renáta Sedmáková – stock.adobe.com
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Glaubensserie (44): Jesu Versuchung
Showdown mit dem Teufel

Nach seiner Taufe und der Proklamation zum Sohn Gottes wird Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Hier kommt es zur folgenreichen Begegnung mit dem Satan. Die Kirche hat mit dem Ergebnis lange gehadert. Von Helmut Frank Die Erzählung im Matthäusevangelium über Jesu Versuchung in der Wüste steht am Beginn des Evangeliums, im 4. Kapitel gleich nach der Geburtsgeschichte und dem Bericht über die Taufe am Jordan durch Johannes. Erzählt wird, dass Jesus vom Geist in die Wüste geführt wurde, damit er...

  • 18.02.26
Aktuelles

Freitag vor 1
Unsere Seite 1 - Feiern im Februar

Haben Sie es auch schon bemerkt: In diesem Jahr wird in der Mitte des Februars, also in den nächsten Tagen, außergewöhnlich viel gefeiert. Die Sportbegeisterten feiern schon seit gut einer Woche die Erfolge der Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen in Italien. Die Verliebten feiern am Sonnabend den Valentinstag, dessen Ursprung auf einen jungen römischen Priester mit Namen Valentin zurückgehen soll, der im 2. Jahrhundert nach Christus lebte und Bischof von Terni wurde. Er soll sich durch...

  • 13.02.26
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"Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen", heißt es im 1. Korintherbrief. | Foto: wernerimages – stock.adobe.com
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Glaubensserie (43): Das Hohelied der Liebe
Tugenden mit Wechselwirkung

Es gibt biblische Texte, die aufgrund ihrer Poesie und ihren Bildern schnell im Gedächtnis hängenbleiben oder immer bei Hochzeiten oder Taufen gelesen werden. Von Gerhard Feige Das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief ist einer der bekanntesten Texte der Bibel. Paulus rührt damit Menschen an, malt ein Bild von der Liebe, das Sehnsüchte und Wünsche ausspricht und Hoffnung weckt. Die Liebe, von der Paulus schreibt, verspricht Dauer, strahlt Stärke und Kraft aus. Anders als wir es sonst...

  • 12.02.26
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Das regelmäßige Lesen der Bibel ist ein Weg, sich auf Gottes Wort und auf seine Offenbarung einzulassen. | Foto: isara – stock.adobe.com
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Glaubensserie (42): Das ewige Wort
Buchstaben-Origami

Für Martin Luther war klar: Gott ist ein "sprechender Gott", der sich durch das Wort dem "hörenden Menschen" offenbart. Die ersten Verse des Johannesevangeliums waren für Luther daher eine wichtige Bibelstelle, denn "das Wort war Gott". Von Panja Lange Die ersten Verse des Johannesevangeliums zu „entfalten“, scheint mir aus philosophisch-theologischer Sicht besonders treffend zu sein – handelt es sich doch um einen außerordentlich dichten Text. Mein Verdacht ist: Hier wurde atemberaubend viel...

  • 06.02.26
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Die persönliche Zuwendung von Menschen ist für Erkrankte wesentlich für ihre Genesung. | Foto: Kzenon – stock.adobe.com
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Glaubensserie (41): Jesus treibt Dämonen aus
Meine schwärzeste Erfahrung

In den Evangelien nach Markus, Matthäus und Lukas wird von sechs Exorzismen durch Jesus berichtet – Geschichten, die irritieren. Auch heute können Menschen durch "böse Geister" geplagt werden. Von Rolf Wischnath Die Sache mit den Schweinen, in welche die bösen Geister fahren, glaube ich nicht. Ich muss nicht alles glauben, was von Jesus erzählt wird. Aber ich weiß, was „Besessenheit“ ist und „unreine Geister“. Die Erfahrungen sind die schwärzesten, die ich in meinem Leben wahrnehmen musste, und...

  • 28.01.26

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