Krebsrisiko wird durch Sport gesenkt
Bewegt durch die Therapie

Bewegung hilft, eine Krebstherapie besser durchzustehen, sagt Friederike Rosenberger, Professorin am Universitätsklinikum Heidelberg.

Frau Rosenberger, wie wichtig ist Bewegung, um einer Krebserkrankung vorzubeugen?
Friederike Rosenberger: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich durch Sport das Risiko, an Krebs zu erkranken, mindern lässt. Für Darm- und Brustkrebs kann das Erkrankungsrisiko um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Welche Bedeutung hat Bewegung für Krebspatienten?

Rosenberger: Viele Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlen-
therapie fallen geringer aus. Auch Ängste und depressive Stimmungslagen sind bei körperlich aktiven Krebspatienten seltener.

Kann Sport während der Therapie auch schaden?
Rosenberger:
Gesundheitsorientier-
tes Training ist ohne Risiko, wenn einige Regeln beachtet werden. Fachgesellschaften raten zu moderatem Training. Wer vor der Diagnose regelmäßig Sport getrieben hat, kann dies auch weiterhin tun.

Das Gespräch führte Michael Ruffert (epd).

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