Glockenguss und Fest in Beuster
Wieder komplett

Die Nikolauskirche im altmärkischen Beuster (Kirchenkreis Stendal) erhält am Wochenende ihr vollständiges Geläut zurück: Am 31. März sollen drei Glocken zum Gottesdienst rufen. Hinzu kommt eine Uhrschlag-Glocke, die am 30. März, gegen 20 Uhr, von der niederländischen Glockengießerei »Klokkengieterij Reiderland« aus Finsterwolde direkt an der Kirche gegossen wird.
Am Sonntag beginnt um 14 Uhr der Festgottesdienst mit der sogenannten Glockengeburt: Die Uhrschlagglocke wird aus ihrer Form befreit und es folgt die Klangprobe. Mit Pfarrer Christian Buro und Superintendent Michael Kleemann werden die Bewohner und Gäste von Beuster das vollständige Geläut feierlich in Dienst stellen. Der Bläserchor Seehausen und Kantorin Sophie-Charlotte Tetzlaff gestalten den Gottesdienst musikalisch.
Bis 1917 hingen drei Glocken im Turm, davon ist heute nur noch eine Bronzeglocke mit dem Ton b1 erhalten. Sie wurde 1889 von E. Otto Hemelingen gegossen. Eine zweite Bronzeglocke steht bereits in St. Nikolaus. Sie stammt aus der aufgegebenen Kirche in Eickerhöfe, wurde 1718 vom Salzwedeler Glockengießer Heinrich Krahmer mit dem Ton h1 gegossen und wiegt rund 320 Kilogramm. Die dritte Glocke im Geläut ist wie die Uhrschlagglocke neu, beide werden im Auftrag des Fördervereins St. Nikolaus-Kirche von Simon Laudy von der »Klokkengieterij Reiderland« gegossen.
Die dritte wird die größte Glocke des Geläutes, klingt in Fis1 und wiegt 790 Kilogramm. Die Flanke wird mit einem Relief des Heiligen Nikolaus verziert sein. Die Uhrschlagglocke, die vor Ort gegossen wird, wiegt rund 60 Kilogramm. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Kreissparkasse Stendal ermöglichen den Glockenguss finanziell.
(red)

www.foerderverein-beuster.de

Autor:

Online-Redaktion

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