Arnstadt: Arbeiten des Johannes-Falk-Projekts vorgestellt
„Extremismus“ aus Pappmaché

Künstlerischer Zugang zum Thema Extremismus: Noch sind die großformatigen Arbeiten der Projektteilnehmer im Lager versteckt, die unter Anleitung von Sabine Währisch vom Johannes-Falk-Projekt entstanden sind.
  • Künstlerischer Zugang zum Thema Extremismus: Noch sind die großformatigen Arbeiten der Projektteilnehmer im Lager versteckt, die unter Anleitung von Sabine Währisch vom Johannes-Falk-Projekt entstanden sind.
  • Foto: Marienstift Arnstadt
  • hochgeladen von Beatrix Heinrichs

Arnstadt (red) - Ein Vierteljahr lang haben sich Beschäftigte des Johannes-Falk-Projekts mit Themen wie Extremismus, Toleranz, Demokratie in unserer Gesellschaft befasst, haben Projektstunden abgehalten, in der Bibliothek recherchiert und schließlich ihre Erkenntnisse künstlerisch umgesetzt.

Am 17. April stellen sie die Arbeiten in ihren Räumen des Verkehrserziehungszentrums im Jonastal der interessierten Öffentlichkeit vor. Pappmaché, Styropor und ganz viel Farbe kamen bei den großformatigen Objekten zum Einsatz. „Es ist der Schlusspunkt eines Arbeitsprojekts, mit dem wir das Zeitfenster des Winters gut nutzen wollten“, sagt Jörg Hilbrecht, Leiter des Johannes-Falk-Projekts. „Unsere Teilnehmer haben in dieser Zeit viel Wissen erworben, sind tief in die Thematik eingedrungen und haben letztlich in sehr individuellen Herangehensweisen ihre Erkenntnisse künstlerisch umgesetzt.“ Das Ergebnis sind sehens- und lesenswerte Infotafeln, aber auch plastisch modellierte, großformatige Arbeiten. Die Ausstellung ist für die interessierte Öffentlichkeit ausschließlich am 17. April, von 10 bis 12 Uhr zu sehen. 

Seit Januar 2001 bietet das „Johannes-Falk-Projekt“ straffällig gewordenen Erwachsenen, jungen Erwachsenen und Jugendlichen die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung und sozialpädagogischer Begleitung gemeinnützige Arbeit zur Erfüllung ihrer gerichtlichen Auflage abzuleisten.

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