Denkmalpläne
Heinrich kehrt zurück
- Modellstatus: Die Bronze-Plastik soll im April 2027 wieder an alter Stelle stehen.
- Foto: Manfred Otto Taubert
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Gera: 1863 wurde auf dem Johannisplatz ein Denkmal für Heinrich Posthumus Reuß errichtet. Es wurde 1958 von der SED gegen den Willen der Bevölkerung beseitigt. Das bronzene Andenken an den Lutheraner soll nun wiedererrichtet werden.
Von Edgar S. Hasse
Heinrich Posthumus Reuß (1572 bis 1635), Herr von Gera, Osterstein und Ober-Kranichfeld – auch Heinrich der Jüngere Reuß von Plauen genannt, hatte alle weltlichen und geistlichen Dinge im Falle seines Ablebens geregelt. Auf einem Kupfersarg standen bereits Bibelverse und lutherische Liedstrophen, die auf der Trauerfeier erklingen sollten. Unmittelbar nach seinem Tode am 3. Dezember 1635 begann der Komponist Heinrich Schütz mit den Arbeiten am Bestattungs-Werk „Musikalische Exequien“.
Autor:Online-Redaktion |
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