Aus den Tagebüchern einer zehnfachen Mutter
Gott, lass es genug sein!
- Falk-Museum im Lutherhof: 1821 zog Johannes Falk mit seiner Frau Caroline (Foto rund) und den Kindern in das Haus in der Weimarer Luthergasse.
- Foto: epd-bild/Maik Schuck
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Ein Sprichwort sagt vom Elternsein, dass es schwer sei. Das Leben der Caroline Falk aus Weimar zeigt, wie sehr das stimmt. Aus den Tagebüchern einer zehnfachen Mutter.
Von Angela Stoye
„Mein Herz erträgt es kaum mehr!“ Als Caroline Falk im Herbst 1813 diese Zeilen in ihr Wirtschafts- und Tagebuch eintrug, war kurz zuvor, am 14. Oktober, gerade ihre Tochter Eugenie an Scharlach gestorben. Das dritte Kind in dem Jahr, davon zwei innerhalb von fünf Tagen. Und noch war des Sterbens kein Ende. Caroline und ihr Ehemann Johann Daniel Falk sollten am 26. Oktober Sohn Guido Adelbert durch Scharlach verlieren. Im Mai war schon Sohn Edmund Roderich gestorben, am 9. Oktober die nur acht Wochen alte Caecilie. Vier Kinder in einem Jahr. „Gott! Gütiger Gott u(nd) Vater!
Autor:Angela Stoye |
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