Apokalypse

Beiträge zum Thema Apokalypse

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Richtungsweisend: Die Lehren Jesu, wie sie in der Bibel überliefert wurden, sind Orientierung in schweren Zeiten. | Foto: Patrick Daxenbichler – stock.adobe.com
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Serie (17) - Das dritte Sendschreiben
Ein geistlicher Kompass

Glaubenstreue: Auch wenn Menschen nach Gottes Geboten leben und ihre Frömmigkeit pflegen wollen, sind sie nicht davor gefeit, Irrlehren aufzusitzen und vom rechten Glauben abzukommen. So erging es den frühen Christen in Pergamon. Von Johannes Haak Was für ein Wort: klar, mahnend und verheißungsvoll. Und vor allem ermunternd. Das dritte Sendschreiben der Offenbarung ist mehr als ein historischer Brief an eine Gemeinde. Ein geistlicher Spiegel, in dem sich die Kirche aller Zeiten erkennen kann....

  • 28.07.26
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Unter dem Segen des Herrn zu stehen, spendet Menschen Trost – Symbol dafür ist die Christusstatue auf dem Corcovado in Rio de Janeiro.  | Foto: alzay – stock.stobe.com
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Serie (16): Das zweite Sendschreiben
Himmlischer Trost

Kirche unter Druck: Dass Gemeinden und Christen hinterfragt werden, ist kein neues Phänomen unserer Zeit. Auch die frühen Christen kannten diese Anfechtungen bereits. Doch die Offenbarung berichtet auch von himmlischem Zuspruch. Von Thomas Knittel Manchmal frage ich mich, was Christus wohl meiner Kirche heute schreiben würde. In dem Text unserer heutigen Betrachtung fällt mir freilich auf, dass er sich nicht an eine Landeskirche oder ähnliches wendet. Christus schreibt an die Gemeinde vor Ort,...

  • 21.07.26
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Heute als Ruine sichtbar: der Artemis-Tempel in Ephesos – in der Antike eines der sieben Weltwunder und Kultstätte | Foto: Suzi – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse (15) : Das erste Sendschreiben
Von Abgrenzung und Anpassung

Prophetische Briefe: Die Apokalypse enthält sieben Sendschreiben an christliche Gemeinden in Kleinasien. Sie analysieren deren geistlichen Zustand, enthalten aber auch Ermahnungen. Worum es im ersten Brief geht. Von Susanne Ehrhardt-Rein In Ephesos tobte das Leben. Die Hauptstadt der römischen Provinz Asien war im ersten Jahrhundert nach Christus eine Großstadt mit Hafen, wirtschaftlicher Stärke und multikultureller Bevölkerung. Zu den Sehenswürdigkeiten gehörte der Artemis-Tempel, eines der...

  • 18.07.26
Aktuelles

Freitag vor 1
Unsere Seite 1 - Ein Nashorn zum Nachdenken

Von Claudia Crodel Ein mit Luft gefülltes Stoff-Nashorn – das gibt es nicht alle Tage in einer Kirche. Gegenwärtig allerdings ist das der Fall. Für zehn Tage war das Tier jetzt in Halle in der von der katholischen Pfarrei St. Mauritius & St. Elisabeth genutzten Moritzkirche zu sehen. Dabei handelt es sich bei dem luftigen Dickhäuter um eine Kunstinstallation des in Berlin lebenden deutsch-israelischen Künstlers Itamar Gov. Halle war nicht die erste Station, vielmehr kam das ungewöhnliche Tier...

  • 17.07.26
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Der Glaskünstler Fritz Körner setzte Gebäude Jenas wie das Zeiss-Hochhaus und das Schott-Werk als Hintergrund zu den biblischen Motiven.  | Foto: Günter Widiger
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Serie zur Apokalypse (14)
Göttlicher Glanz

Kirchenfenster: Von ihnen geht eine besondere Faszination aus. Sie brechen das Sonnenlicht, hüllen Kirchengebäude in besondere Farben und lassen den Betrachter auf Spurensuche gehen. Oft werden in ihnen biblische Themen verarbeitet – so zum Beispiel die Offenbarung des Johannes in der Friedenskirche Jena. Von Sebastian Neuß Als der Jenaer Glaskünstler Fritz Körner (1888 Leipzig–1955 Jena) im Nachkriegsjahr 1947 die Fenster der Friedenskirche entwarf, hat er seiner Heimatstadt eine Botschaft...

  • 08.07.26
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"Das himmlische Jerusalem": Das mit dem Mongramm MS signierte Bild stammt aus der Lutherbibel von 1534. 

 | Foto: Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek
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Die Cranach-Holzschnitte zur Offenbarung
Die Schrift ins Bild gesetzt

Bilder waren seit der Reformation wesentlich, um Botschaften zu verbreiten. Die Theologie Luthers wurde insbesondere durch die Bilder der beiden Lucas Cranachs – Vater und Sohn – vermittelt. Sie illustrierten auch Luthers Bibelübersetzung. Von Sebastian Dohe Wie endet die Welt? An Fantasien und Vorstellungen, gerne in Kinofilmen und Fernsehserien in Szene gesetzt, mangelt es unserer Zeit nicht. Sich den Weltuntergang auszumalen, ist nicht neu, sondert findet nur immer neue Formen. In der Bibel...

  • 30.06.26
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Foto: Thomas Reimer – stock.adobe.com
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Serie (12): Wie der Katechon das Böse aufhält
Der rätselhafte Aufhalter

Wie kann dem Bösen in der Welt Einhalt geboten werden? Im zweiten Thessalonicherbrief findet sich dafür ein Begriff: der Katechon. Er erlebt eine erstaunliche Wiederkehr – von Carl Schmitt bis ins Umfeld Donald Trumps. Von Gerd-Matthias Hoeffchen Es gibt Bibelstellen, die man einfach überliest – ohne zu ahnen, welche Sprengkraft in ihnen steckt. Eine dieser Stellen steht im zweiten Thessalonicherbrief. Dort begegnen sich zwei Gestalten: der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ – eine frühe Bezeichnung...

  • 23.06.26
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Foto: Laura – stock.adobe.com
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Serie (11): Apokalypse und Kriegspropaganda
Ein verheerender Endkampf?

Nicht immer in der Geschichte haben Kirchen Kriege verurteilt und sich auf die Seiten der Opfer gestellt – oft haben sie militärische Auseinandersetzungen legitimiert. Ein aktuelles Beispiel. Von Regina Elsner Als im Februar 2009 Metropolit Kyrill (Gundjaev) zum neuen Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus, also zum Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK) gewählt wurde, atmeten viele ökumenische Partner auf: Kyrill war als moderater, weltoffener und theologisch gebildeter Leiter des...

  • 18.06.26
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Starkes Zeichen: Kerzen in der Hand und Gebete entfalten ihre Wirkung. | Foto: ThamKC – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (10)
Die Macht von Kerzen und Gebeten

In der Geschichte ist es immer wieder vorgekommen, dass die Mächtigen der Welt die Offenbarung des Johannes für ihre Zwecke genutzt haben. Auch Kriege wurden mit ihr legitimiert. Doch sie haben nicht das letzte Wort. Von Albrecht Grözinger Das letzte Buch der Bibel die „Johannes-Apokalypse“ oder auch die „Offenbarung des Johannes“ (wie es in der Luther-Bibel heißt) ist ein Buch mit starken Bildern und Symbolen. Von Naturgewalten ist da die Rede, von Untergang und Schrecken und – ja, auch von...

  • 10.06.26
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Jesus Christus wird als Lamm Gottes bezeichnet, das die Sünde der Welt trägt und das Böse hinwegnimmt. | Foto: Godong Phote – stock.adobe.com
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Serie Apokalypse: Vom Bösen in der Bibel
Wer oder was hat das letzte Wort

In den biblischen Geschichten geht es nicht nur um eitel Sonnenschein – Gutes und Böses ringen oft miteinander. So auch in der Offenbarung des Johannes. Eine Annäherung. Von Jörg Bachmann Die Frage nach dem Bösen gehört zu den bedrängendsten Fragen des Glaubens. Wer heute Nachrichten schaut, kann schnell den Eindruck gewinnen, wir leben tatsächlich in apokalyptischen Zeiten: Kriege, Terror, Klimakrise, wirtschaftliche Unsicherheit, gesellschaftliche Polarisierung und eine spürbare Erschöpfung...

  • 05.06.26
  • 1
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Die Auferstehungshoffnung spendet Trost, wenn Menschen für den eigenen Glauben Nachteile in Kauf nehmen.  | Foto: romolo tavani – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (8): Märtyrertum
Standhaft im Glauben sein

Menschen, die für den eigenen Glauben und seine Bekenntnisse leiden und dafür sogar den Tod in Kauf nehmen, mögen uns fremd sein. Und dennoch gibt es auch heute Märtyrer. Von Matthias Pankau „Wie weit würdest du gehen für deinen Glauben?“ Die Frage klingt pathetisch. Schließlich leben wir in Frieden. Niemand zwingt uns, Christus zu verleugnen. Und doch spüren viele Christen: Das offene Bekenntnis ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Glauben darf man gern, aber bitte unauffällig. Im Beruf, in...

  • 05.06.26
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Das Nutzen von KI spielt nicht nur in Produktions- und Wirtschaftsprozessen eine Rolle, sondern auch im Alltag vieler Menschen. | Foto: AREE – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (7): Religion und KI
Dem Glauben ins Netz gehen

Wir leben in einem digitalen Zeitalter, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Alltagsbereiche beeinflusst. Auch das religiöse Leben ist davon nicht ausgenommen. Diskutiert wird zum Beispiel, ob KI beim Predigtschreiben helfen kann. Wir haben ein apokalyptisches Experiment gewagt und einen Beitrag für diese Serie von einem KI-Chatbot schreiben lassen. Von claude.ai Folgende Frage wurde der Künstlichen Intelligenz claude.ai gestellt: Kannst du dir vorstellen, wie Glaube und religiöses...

  • 20.05.26
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Die positive Seite der Apokalypse: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde" (Offenbarung 21,1)  | Foto: sawitreelyaon – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (6)
"Apocalypse now!"

Seit einigen Jahren lösen sich Krisen und Bedrohungslagen ab oder sind omnipräsent: Finanz- und Wirtschaftskrise, Coronakrise, Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Ist die Apokalypse mittlerweile Dauerzustand? Von Werner Thiede Seit dem Zweiten Weltkrieg waren die Ängste vor apokalyptisch anmutenden Bedrohungen in der Bevölkerung nicht mehr so hoch wie heute. Droht ein Drit­ter Weltkrieg? Wohin führt die Klimakrise? Geht es mit der Weltwirtschaft bergab? Bedroht die Weiterentwicklung...

  • 12.05.26
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Sackgasse: Zu erkennen, auf einem falschen Weg zu sein und neue Wege einzuschlagen, gehört zum Glauben dazu. | Foto: Foto: kadebruehl – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (5): Buße und Umkehr
Bitte wenden!

 „Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!“ Diese herbe Mahnung steht in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 3, Vers 19). Ein liebender Gott, der droht und straft? Nach unserem Verständnis ist das ein Widerspruch. Grund genug, einmal genauer hinzusehen. Von Anke von Legat Die Erfahrung, von Gott getrennt zu sein und diese Trennung selbst verschuldet zu haben, ist eine Grunderfahrung des gläubigen Menschen. Das eigene Verschulden an diesem...

  • 07.05.26
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Die Oper "J. S. Bach – Die Apokalypse" wurde bei den Bachfestivals in Münster und Leipzig aufgeführt. | Foto: Marco Borgreve
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Serie zur Apokalypse (4)
Tonspur des Glaubens

Von der Apokalypse ist nicht nur in der Bibel oder in Nachrichten, wenn es um die Krisen unserer Zeit geht, die Rede. Auch in der Musik wurde sie vielfältig verarbeitet. Von Roland H. Dippel Da staunte Leipzig nicht schlecht, als zum Bachfest im Juni 2024 eine "Bach-Oper" angekündigt wurde: "J. S. Bach – Die Apokalypse". Während der Vorstellungen dann warb man für das Projekt des freien Ensembles OPERA2DAY und der Nederlandse Bachvereniging mit dem Slogan: „Die Oper, die Bach nie geschrieben...

  • 29.04.26
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Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, immer wieder aufzutanken. Die Auferstehung Jesu ist eine solche Hoffnungstankstelle. | Foto: Designpic – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (3)
Die Tankstelle für Hoffnung

Überall Kriege. Überall Verzweiflung. Überall Pessimismus. Auch in der Kirche. Kirchenschließungen, Personalabbau, Austritte. Gewissheiten bröckeln. Gibt es denn keine Visionen mehr? Von Felix Leibrock Gerade in solchen Zeiten lohnt sich ein Blick in ein biblisches Buch, das vielen besonders düster erscheint: die Offenbarung des Johannes. Viele verbinden sie mit Katastrophen, mit Untergangsszenarien und geheimnisvollen Bildern. Man denkt an Chaos und Angst. Wo ist da eine frohe Botschaft zu...

  • 21.04.26
  • 1
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Eigentlich hatte Gott anderes vor: Das Paradies sollte der Ort einer Freundschaft zwischen ihm und seinen Geschöpfen sein. | Foto: Konstiantyn – stock.adobe.com
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Serie zur Apokalypse (2)
Menschen und andere Katastrophen

Was im Alten Testament hoffnungsvoll im Paradies begann, wandelte sich schnell in eine Aneinanderreihung kleinerer und größerer Apokalypsen. Sind sie Teil der Menschheitsgeschichte? Von Christian Nürnberger Christen, Juden, Muslime, die meisten Religiösen, gehören zur unbescheidensten Sorte von Mensch, die es gibt. Denn sie wollen immer das Maximale: dass Gott lebenslang seine schützende Hand über sie hält, ihr Leben sinnerfüllt sei und dieses nicht mit dem Tod endet, sondern ewig währt im...

  • 15.04.26
Glaube und AlltagPremium
Als Buch mit sieben Siegeln wird die Offenbarung auch bezeichnet – ab dem fünften Kapitel spielen sie eine Rolle. | Foto: Marinela – stock.adobe.com
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Apokalypse (1): Offenbarung des Johannes
Was die Bibel offenlegt

Sie ist das letzte Buch der Bibel: die Offenbarung des Johannes. Doch das Buch ist uns oft fremd und zeichnet auch düstere Bilder. Eine theologische Einordnung Von Manuel Vogel Mit der Johannesoffenbarung hat ein Buch aus der Gattung der jüdischen Apokalypsen Eingang in das Neue Testament gefunden. „Apokalypse“ heißt „Enthüllung“, nämlich Enthüllung der Wirklichkeit. Es geht um die Offenlegung von geschichtlichen Prozessen, die sich immer schon und überall so ereignet haben, und die zum Ende...

  • 10.04.26
Feuilleton

Zahl und Zeit
SIEBEN SACHEN

Zahl und Zeit. Der Mensch zählt, weil er Zeit hat – und weil er Angst vor ihr hat. Wo Ereignisse sich überschlagen, wo Geschichte unruhig wird, beginnt der Mensch zu rechnen. Er zählt Jahre, Fristen, Generationen. Er stellt Statistiken auf und liest die Zahl an den Manometern der sich leerenden Gasspeicher. Er liest jeden Tag Texte, in denen Zahlen vorkommen, und macht aus ihnen Fahrpläne: Was kommt als Nächstes? Wie lange noch? Wann endet dies, wann beginnt jenes? Zahlen beruhigen. Sie geben...

Aktuelles

Freitag vor 1
Unsere Seite 1 - Warum die Apokalypse vorerst ausbleibt

Schlägt man die Zeitungen auf, schaut man Nachrichten im Fernsehen oder surft durch die sozialen Netzwerke, steht die Apokalypse offenbar immer kurz bevor. Aus den Klimaveränderungen der letzten Jahrzehnte, so bedrohlich sie auch sein mögen, wird in der öffentlichen Debatte schnell eine „Klimakatastrophe“ mit Hitzetoten, sintflutartigen Überschwemmungen und noch vielem mehr. Weil die AfD einem Antrag der Union im Bundestag zur Eindämmung illegaler Migration zustimmt, droht die Demokratie...

  • 31.01.25
  • 1
AktuellesPremium
Foto: Pixabay.com/Gerd Altmann
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Zwischenruf: Verhandlungen anstreben
Angst vor der Apokalypse

Die Lage im Ukraine-Krieg spitzt sich gefährlich zu. Kurz vor dem Anschlag auf die Krim-Brücke hatte der russische Ex-Präsident Dmitrij Medjejew für den Fall, dass diese Brü­cke angegriffen werde, mit der „Apokalypse“ gedroht. Von Werner Thiede Schon zuvor hatte er von einem „vollständigen Atomkrieg“ gesprochen. Und auch US-Präsident Joe Biden hatte am Tag vor dem Anschlag erklärt, ein nuklearer Krieg sei so wahrscheinlich geworden wie seit der Kuba­krise nicht mehr, ja ein apokalyptisches...

  • 12.10.22
AktuellesPremium

Aus froher Botschaft wird Drohbotschaft
Wenn Propheten irren

Endzeit: Sind die Coronakrise oder Putins Krieg gegen die Ukraine Zeichen der Apokalypse? Kann aktuelles Geschehen mit biblischen Prophezeiungen in Verbindung gebracht werden? Die gegenwärtigen Krisen rufen Endzeitpropheten auf den Plan. Eine Einordnung. Von Andreas Fincke Es begann mit einer einfachen E-Mail: Jemand mit dem seltsamen Absender „Jesus kommt Deutschland“ lud mich zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Die Endzeit-erweckung – Der Messias kommt!“ in ein Berliner Hotel ein. Dort...

  • 12.08.22
Feuilleton

Bemerkung
zur gegenwärtig apokalyptischen Stimmung

Zum Tag des allerhöchsten Strafgerichts erschienen viele Leute vor dem Schöpfer. Im Hintergrunde gähnt das schwarze Nichts, und lässt die Töpfe treten vor den Töpfer. Nun werden schwere Bücher aufgeschlagen. Beschrieben sind mit roter Tinte die. Man karrte sie mit Müh herbei in Wagen. Und schlotternd ängstigt sich die Phantasie. Ein Engel stößt mit voller Wucht in die Trompete Den Schreckenston vermöcht ich kaum zu leiden. Zu laut dem Menschenohr dröhnt das Getröte. Nie lauschte einer solchem...

Glaube und Alltag

II. Sonntag im Advent
die evangelischen Apokalypsen

Dann sprach er uns von Zeichen, die am Himmel geschehen würden Sonne, Mond und Stern. Die Erde tät’ sich schütteln - das Getümmel der Völkerschaften zittert. Denn von fern hört alle Welt ein dunkeldumpfes Brausen, wie vor dem ersten Schöpfungstag des HERRN.  Die Menschen fürchten sich vor diesem Sausen, sie ängstigen sich sehr vor jenem Ding, das näher rückt, weil dort im Kosmos draußen Aionos rüttelt an des Himmels Ring, so dass die Ordnung wankt von Stern und Sonnen.  Du aber, Christ,...

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