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Gerhard Tersteegen: Vor 250 Jahren starb der berühmte Kirchenlieddichter, Kräuterapotheker und Seelsorger
Ein Erweckter überwindet Grenzen

Bleibende Spuren: Das damals bekannte Buch Gerhard Tersteegens mit dem Titel »Geistliches Blumen-Gaertlein« von 1769.
  • Bleibende Spuren: Das damals bekannte Buch Gerhard Tersteegens mit dem Titel »Geistliches Blumen-Gaertlein« von 1769.
  • Foto: epd-Bild/Stefan Arend
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Als »Ökumene« noch ein Fremdwort war, lebte in Mühlheim an der Ruhr ein kleiner Bandweber namens Gerhard Tersteegen ein Christentum, das Barrieren überwand. Seine leidenschaftliche, tiefe, fast mystische Beziehung zu Gott kannte keine Feindbilder. Am 3. April 1769, vor 250 Jahren, starb Tersteegen im Alter von 72 Jahren.
Unsterblich sind etliche seiner zahlreichen Kirchenlieder, die in evangelischen wie katholischen Gemeinden gesungen werden. Dazu zählen »Gott ist gegenwärtig« oder das Weihnachtslied »Jauchzet, ihr Himmel«. »Ich bete an die Macht der Liebe« nach einer Melodie von Dmitri Bortnjanski nahmen die Preußen in die Zeremonie des Zapfenstreichs auf. Das Lied von 1757 gehört noch heute zum Großen Zapfenstreich der Bundeswehr.

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