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Die Geburt des Christentums aus der CO2-Narkose

Historiker Johannes Fried beweist, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hat

Der Verdacht, bei Jesu Auferstehung sei Betrug im Spiel gewesen, ist so alt wie der Glaube an die Auferstehung selbst. Auch die Annahme, ein anderer sei an seiner Stelle gekreuzigt worden oder er habe seine Hinrichtung scheintot überlebt, ist ein alter Hut.
Jetzt legt Johannes Fried, bis zu seiner Emeritierung Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Frankfurt am Main, eine weitere Variante der Scheintod-Hypothese vor. In seiner Abhandlung »Kein Tod auf Golgatha« erklärt er die Auferstehung medizinisch: Infolge der Folterungen und der Kreuzigung sei Jesus in eine narkoseähnliche Ohnmacht gefallen, so dass man ihn für tot gehalten habe.

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Online-Redaktion aus Weimar

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