Heilige Pforte geschlossen
Papst hat das Heilige Jahr beendet
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Papst Leo XIV. hat am Dienstag die Heilige Pforte zum Petersdom geschlossen und damit das Heilige Jahr der Hoffnung offiziell beendet. Der Vatikan zählte in den vergangenen zwölf Monaten rund
33,5 Millionen Pilger, die nach Rom gekommen sind.
Rom (epd). Papst Leo XIV. hat die Heilige Pforte zum Petersdom geschlossen. Diese sei im Heiligen Jahr von einer Vielzahl von Gläubigen durchschritten worden, «in der Gewissheit, dass der gute Hirte die Tür seines Herzens immer offen hält, um uns aufzunehmen, wann immer wir uns müde und bedrückt fühlen», sagte der Papst während der feierlichen Zeremonie am Dienstagvormittag.
Bevor er die Pforte zuzog, kniete Papst Leo vor dieser nieder und verharrte im stillen Gebet. Mit der Schließung ist das Heilige Jahr der Hoffnung beendet, das die katholische Kirche 2025 begangen hatte.
Eröffnet hatte dieses noch Leos verstorbener Vorgänger Papst Franziskus an Heiligabend 2024. In den kommenden Tagen wird die Heilige Pforte zum Petersdom wieder zugemauert.
Die bronzene Türe wird nur zu einem Heiligen Jahr geöffnet. Wer sie durchschreitet, dem wird die Streichung aller Sündenstrafen im Jenseits versprochen. Laut Vatikan waren im Heiligen Jahr rund 33,5 Millionen Pilger nach Rom gekommen, um eine der Heiligen Pforten der vier Papstbasiliken zu durchschreiten. Der feierlichen Zeremonie zur Schließung der Pforte und der anschließenden Messe wohnten auch der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella und andere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft bei.
Die Tradition der Jubiläen, wie die Heiligen Jahre auch genannt werden, reicht bis ins Mittelalter zurück. Seit 1450 findet ein Heilige Jahr alle 25 Jahre statt. Es gibt aber auch außerordentliche Jubiläen. 2033 will die katholische Kirche erneut ein Heiliges Jahr begehen, 2.000 Jahre nach der überlieferten Auferstehung von Jesus Christus.
Autor:Online-Redaktion |
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