Kritik an Militärausgaben

Osnabrück (epd) – »Brot für die Welt« hat mit Blick auf die steigenden Militärausgaben die Bundesregierung scharf kritisiert. »Die Staaten, die die Weltrangliste bei den Militärausgaben anführen, sollten endlich umsteuern und mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit, für die Vorbeugung und für die Bewältigung der Ursachen von Gewaltkonflikten aufwenden«, sagte Martina Fischer von der evangelischen Hilfsorganisation der »Neuen Osnabrücker Zeitung« am Montag.
Damit reagierte die Organisation auf den Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri, der am Montag in Stockholm veröffentlicht wurde. Danach erreichten die weltweiten Rüstungsausgaben 2018 einen Spitzenwert. Nach Angaben des Instituts investierten die Staaten im vergangenen Jahr insgesamt 1 635 Milliarden Euro in ihre Streitkräfte. Das sei der höchste Stand seit 1988.

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