Katalog ohne Frauen: Klage gegen Ikea

Jerusalem (red) – Der Einrichtungskonzern Ikea sieht sich in Israel mit einer Klage wegen Diskriminierung konfrontiert. Das Unternehmen gab 2017 einen Möbelkatalog für ultra-orthodoxe Juden heraus, in dem auf die Abbildungen von Frauen aus Rücksicht auf religiöse Vorstellungen verzichtet wurde. Eingereicht hat die Sammelklage das Israelische Religiöse Aktionszentrum.
Die Diskriminierung habe die Empfängerinnen des Katalogs beleidigt, verärgert und traumatisiert, lautet ihr Vorwurf, den sie auf Befragungen ultra-orthodoxer Frauen zurückführen. Gefordert wird eine Entschädigung in Höhe von 365 Euro für jede der 10000 nach ihren Schätzungen betroffenen Frauen.
Die Zentrale in Schweden hat nach eigenen Angaben nichts davon gewusst und veröffentlichte umgehend eine Entschuldigung. Ikea Israel hat angekündigt, zukünftig von der Verbreitung von Katalogen ohne Frauenfotos abzusehen.

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