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Interview
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Herrscher, Licht und Quelle: Wir müssen sensibel mit unserer Glaubenssprache umgehen – und mit den Bildern im Kopf, ist Eva Lange überzeugt. | Foto: peopleimages – stock.adobe.com
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  • Herrscher, Licht und Quelle: Wir müssen sensibel mit unserer Glaubenssprache umgehen – und mit den Bildern im Kopf, ist Eva Lange überzeugt.
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Feministische Theologie fragt nach den ungehörten Stimmen der Bibel und holt Identifikationsfiguren ins Licht, sagt Eva Lange. Katja Schmidtke hat mit der leitenden Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM) gesprochen.

Was ist feministisch an Feministischer Theologie?
Eva Lange: Feministische Theologie fragt nach den Frauen. Wo sind sie, welche Erfahrungen bringen sie mit in Theologie und Kirche, welche Perspektiven nehmen sie ein? Ihr Ziel aber ist Gerechtigkeit für alle Menschen, egal welchen Geschlechts.

Feministische Theologie steht nicht als Gegensatz zu einer traditionellen Theologie?
Nein, ganz und gar nicht. Eher im Gegenteil: Sie erweitert den Horizont. Ein Beispiel: Dorothee Sölle schlüsselt in ihrem Buch „Gott denken“ den Begriff der Sünde auf.

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