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Darf’s ein bisschen weniger sein?

Unser Stück vom Kuchen: Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich nimmt, was man bekommen kann, selbst wenn man es eigentlich gar nicht braucht. Kann das auf Dauer gut gehen?
  • Unser Stück vom Kuchen: Wir leben in einer Gesellschaft, in der man sich nimmt, was man bekommen kann, selbst wenn man es eigentlich gar nicht braucht. Kann das auf Dauer gut gehen?
  • Foto: jchizhe/stock.adobe.com
  • hochgeladen von Adrienne Uebbing

Verzicht: Schon Paulus widersprach einer strengen Gesetzesethik und warb für die Freiwilligkeit des Verzichts. Das wirkt befreiend und ist mehr Gewinn als Verlust.

Von Ruben Zimmermann

Wenn du weiter Fleisch isst, machst du die Welt kaputt!« Solche Vorwürfe mag niemand hören. Sie erzeugen Widerstand. Sie motivieren nicht zum Handeln. Die früheren ideologischen Moralpredigten der Vegetarier verhallten oft ungehört. Aber heute gibt es eine nie da gewesene Welle der vegetarischen und veganen Ernährung. Das Beispiel des Vegetarismus offenbart unterschiedliche Begründungsmuster. Wenn ich aus Pflicht handle, habe ich keine Alternative. Dann muss ich mich so verhalten. Eine solche Prinzipien- oder Pflichtenethik besticht durch ihre Radikalität. Sie gilt immer und überall, also universal.

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