Ritual

Beiträge zum Thema Ritual

Glaube und Alltag
Für die Feier des Pessachfestes am Sederabend: gedeckter Tisch mit Mazza, dem „ungesäuerten Brot“. Die jüdischen Familien feiern die traditionelle Liturgie (Seder), trinken Wein, essen ein festliches Mahl, beten und singen gemeinsam und erzählen die Geschichte von der Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei, die in dem Buch Haggada geschrieben steht.

Pessachfest 2021
Eingeschränktes Familienfest

Das jüdische Pessachfest erinnert an den biblisch überlieferten Auszug der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei. In diesem Jahr wird es vom 27. März bis zum 4. April gefeiert. In den jüdischen Gemeinden beginnt Pessach am Sonnabend. Familien feiern mit Gästen den Sederabend, der mit symbolischen Speisen und ungesäuertem Brot an den Auszug aus Ägypten erinnert. Als volle Feiertage gelten jedoch nur der erste Tag – der Tag des Auszugs – und der letzte Tag – der Tag der Spaltung des...

  • 30.03.21
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Glaube und AlltagPremium
Spielerisch: Kinderbischöfe, eine Tradition aus dem Mittelalter, gibt es heute wieder in Ottstedt im Kirchenkreis Jena, in Göttingen oder, wie auf dem Foto, in Hamburg – die Bischöfinnen 2018, Julia, Mathilde und Emma. Sie artikulieren Anliegen der Kinder und lernen in ihrem Amt auch den liturgischen Ablauf eines Gottesdienstes kennen.

Von der Selbstverständlichkeit liturgischer Elemente
Organisiertes Staunen

Liturgie ist der Weg zur gemeinschaftlichen Verwunderung – dem Innehalten vor dem Heiligen. Im Kern beginnt deswegen die Liturgie weit vor dem Gottesdienst. Von Thies Gundlach Natürlich haben wir als Kinder geschimpft, wenn am Sonnabend die große Wäsche dran war (Zinkbadewanne – zuerst viel zu heißes Wasser, dann zu kalt!) und man am Sonntagmorgen den „Sonntagsstaat“ anziehen musste, also irgendetwas Ungemütliches mit Kragen und steifer Hose. Aber im Kern sind das die klassischen...

  • 09.01.21
  • 57× gelesen
  • 1
Glaube und AlltagPremium
Kein Standard: In Zeiten, in denen die Kirchen sich immer mehr um Mitglieder bemühen müssen, gehen sie zunehmend auch auf die viel-fältiger werdenden Wünsche zu Ritualen ein. Nicht immer sind dafür alle so offen, wie hier ein Pfarrer, der ein junges Mädchen in einem See tauft.
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Rituale
Bezug zum Menschen

Strukturieren und innehalten: In Zeiten von Corona sind etliche neue Rituale entstanden. Warum sie generell guttun, damit beschäftigt sich die freie evangelische Theologin und Autorin Martina Görke-Sauer. Darüber und warum sie nicht Pfarrerin ist, sprach Florian Riesterer mit ihr. Sie gestalten und entwickeln Rituale. Was muss ich mir darunter vorstellen? Martina Görke-Sauer: Ich gestalte Zeremonien zur Geburt, Hochzeit, Beerdigung und anderen Anlässen. Das kann auch ein Richtfest sein, bei dem...

  • 09.07.20
  • 41× gelesen
Aktuelles

Auf’s Kreuz gelegt

Kommentar von Sabine Kuschel Das lege ich Jesus auf’s Kreuz« – als vor etlichen Jahren eine junge Frau, die einer Freikirche angehört, sagte, sie lege grundsätzlich alle ihre Sorgen, die kleinen wie die großen, im Glauben, dass Jesus sie trägt, auf dessen Kreuz, dachte ich im ersten Moment: Sie macht es sich sehr einfach. Kurze Zeit später wurde ich bei einer Andacht in der Passionszeit eines Besseren belehrt. In der Kapelle lag ein großes Kreuz und die Gäste waren aufgefordert, ihre Sorgen und...

  • Weimar
  • 15.01.18
  • 41× gelesen
  • 1
Glaube und Alltag
Feiertags-Ritual: Jan-Erik ist der Liturg.

Den Sonntag begrüßen

Glaube braucht auch Rituale. Wir haben uns deshalb von der ökumenischen Gemeinschaft im Kloster Volkenroda vor etwa einem Jahr die Sonntagsbegrüßung »abgeschaut«. Von Harald Krille Sonnabends zum Sonnenuntergang bzw. vor dem meist auch etwas festlicheren Abendessen feiern wir in einer kleinen Liturgie den Beginn des Tages der Auferstehung Christi. Unter wechselnd gelesenen Bibel- und Segensworten wird dabei eine Kerze entzündet, werden wie bei einer Agapefeier Brot und Wein bzw. Saft...

  • Weimar
  • 08.01.18
  • 95× gelesen
  • 1
Glaube und Alltag
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Bekreuzigen kurz erklärt

Das Kreuzzeichen ist ein alter christlicher Ritus. Schon die ersten Christen zeichneten mit dem Zeigefinger oder Daumen der rechten Hand ein Kreuz auf die Stirn. Viele Eltern tun das bei ihren Kindern, bevor diese morgens das Haus verlassen, und stellen sie so unter Gottes Segen. Neben diesem kleinen Kreuzzeichen war bald auch das große üblich, bei dem die ausgestreckten Finger der rechten Hand von der Stirn zur Brust und von der linken zur rechten Schulter geführt werden (die Illustrationen...

  • Erfurt
  • 19.10.17
  • 78× gelesen
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