Jerusalem

Beiträge zum Thema Jerusalem

Aktuelles
(Vorne v.l.) Abt Nikodemus Schnabel, Ministerpräsident Mario Voigt und Dorothea Marx, SPD-Landtagsabgeordnete, EKM-Synodale und Vorsitzende des Fördervereins der Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen  | Foto: Willi Wild
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Thüringer Ministerpräsident in Israel
Christliche Kirchen in Israel sind Brückenbauer

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat am Donnerstag (13. November) eine fünftägige Reise nach Israel beendet. Der 40-köpfige Delegation gehörten Vertreter aus Politik und Wirtschaft an. Ziel der Reise, so Voigt, war der Ausbau wirtschaftlicher Kontakte und unternehmerischer Kooperationen. Zudem ging es auch um den Neustart des Schüleraustauschs, der nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 zum Erliegen gekommen ist. Der CDU-Politiker hatte sich beim Besuch der...

  • 13.11.25
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Aktuelles

Jerusalemer Benediktiner ausgezeichnet
"Wer eine Seele rettet, rettet die ganze Welt"

Vier Muslime, die Juden retten und eine Jüdin, die am katholisch-jüdischen Dialog in schwierigsten Zeiten festhält: Am Sonntag wurde ihnen der "Mount Zion Award" der Jerusalemer Benediktiner verliehen. Von Andrea Krogmann Eine jüdische Historikerin und vier Beduinen sind die Preisträger des diesjährigen "Mount Zion Awards", der am Sonntag an der deutschsprachigen Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio verliehen wurde. Karma Ben-Johanan habe "ganz aktuell den katholisch-jüdischen Dialog vom...

  • 28.10.25
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Eine Welt

Propst von Jerusalem
Israel «zwischen Hoffnung und Skepsis»

Nach der weitgehenden Einstellung der Kämpfe im Gazastreifen und der Freilassung der israelischen Geiseln durch die Terrororganisation Hamas herrscht in Israel nach Darstellung des evangelischen Propstes von Jerusalem ein «Schwebezustand zwischen Hoffnung und Skepsis». Von Michael Bosse Auch wenn die Freude über die Rückkehr der Geiseln und die Freilassung der palästinensischen Gefangenen in Israel und den palästinensischen Gebieten groß sei, gebe es weiterhin eine «große Skepsis, ob der...

  • 24.10.25
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Israel
Nur Verlierer

Leer wie seit Corona nicht mehr – so präsentieren sich heilige Orte wie Jerusalem oder Bethlehem den wenigen Besuchern. Der Krieg hat ein Besucherjahr auf Rekordkurs abrupt gestoppt – mit dramatischen Folgen. Von Andrea Krogmann Das Grab ist leer, der Platz davor auch: Ersteres ist einer der zentralen christlichen Glaubenssätze. Letzteres Ausnahmezustand. Zumindest wenn es um das Grab Christi in der Grabeskirche vor Ostern geht. Doch der anhaltende Krieg im Gazastreifen sorgt in diesem Jahr in...

  • 27.03.24
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Krieg im Nahen Osten
Schwierige Solidarität

Nicht alle Kirchenvertreter im Heiligen Land stehen uneingeschränkt an der Seite Israels. Von Benjamin Lassiwe Die Kirchen des Heiligen Landes haben entsetzt auf die Terrorattacken der islamistischen Hamas und die Ermordung und Entführung hunderter Israelis reagiert: „Wir verurteilen einmütig alle Handlungen gegen Zivilisten, unabhängig von deren Nationalität, Ethnizität oder Glauben“, heißt es in einer Erklärung der Patriarchen und Kirchenoberhäupter Jerusalems. Solche Handlungen verstießen...

  • 11.10.23
Eine Welt

Israel
Kurschus würdigt Jerusalemer Erlöserkirche zum 125-jährigen Bestehen

Jerusalem (epd) - In einem festlichen Gottesdienst zum 125-jährigen Bestehen der Erlöserkirche in Jerusalem hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, die verbindende Bedeutung der Kirche gewürdigt. Die Erlöserkirche befinde sich an einem einzigartigen Ort in der Altstadt Jerusalems, wo christliches, muslimisches, jüdisches und armenisches Viertel zusammenkommen, sagte Kurschus in ihrer Predigt zum Erntedankfest am Sonntag. «Diese Kirche bietet...

  • 02.10.23
Eine Welt

Ordination von Sally Azar
Ein Lichtblick in Hoffnungsarmut

Ein Hoffnungszeichen war die Ordination der ersten palästinensischen Frau, der Vikarin Sally Azar, am 22. Januar in der Jerusalemer Erlöserkirche. Damit beginnt ihr Dienst in ihrer Heimatkirche, der Ev.-Luth. Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (EJCHL). Von Wolfram Hädicke Studiert hatte sie in Beirut und Göttingen. Ihr Vikariat absolvierte sie in der Regie der anhaltischen Landeskirche in Berlin. Mitgefeiert haben die deutsche Gemeinde an der Erlöserkirche sowie weit über 100 Geistliche...

  • 30.01.23
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Die Synagoge von Dzierzoniów: 1875 eingeweiht, überstand sie die Pogromnacht vom 9. November 1938. 1937 war sie samt jüdischem Friedhof an den nichtjüdischen Friedhofsgärtner Konrad Springer verkauft worden, der das Ensemble so durch seinen Besitznachweis als „Arier“ hat schützen können.  | Foto: Irmela Hennig
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Einsatz für die Synagoge von Dzierzoniów
Das polnische Jerusalem

Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden in Dzierzoniów bis zu 7000 Juden Zuflucht; jedoch nicht für lange. Die aufgebaute Infrastruktur zerfiel wieder. Eine israelische Familie setzt sich seit 2004 für den Erhalt der Synagoge ein. Von Irmela Hennig Die Synagoge hat uns gerufen“, sagt Rafael Blau. Das klingt merkwürdig. Und so richtig erklären kann er sich das auch nicht, obwohl Blau Psychologe ist. Humor, aber auch viel Ernsthaftigkeit stecken in den Worten des Israelis mit polnisch-lettischen...

  • 04.11.21
Eine Welt

Nachgefragt
Evangelischer Propst in Jerusalem: "Ich bin Pastor, und ich bete"

Der evangelische Propst in Jerusalem und frühere Direktor der Berliner Stadtmission, Joachim Lenz, sieht zur Beilegung des Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern die Staatengemeinschaft in der Pflicht, sagte er im Gespräch mit Stephan Cezanne. Wie erleben Sie die Auseinandersetzungen zurzeit persönlich? Joachim Lenz: In die Altstadt von Jerusalem kam das Leben nach strengen Lockdowns gerade zurück. Heute ist kaum jemand auf den Straßen unterwegs, obwohl die meisten Geschäfte geöffnet...

  • 20.05.21
FeuilletonPremium
Von Jerusalem und Israel hat der Prager Schriftsteller Franz Kafka nur geträumt, tatsächlich hat er das Heilige Land nie betreten.:  | Foto: epd-bild/Harald Oppitz/KNA
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Wem gehört Kafka?

Nachlass: In seinem Buch »Kafkas letzter Prozess« geht der US-amerikanisch-israelische Journalist Benjamin Balint dem Streit um Kafkas Nachlass mit seinen verschlungenen ­Wendungen nach. Wir sprachen mit ihm darüber, wer Kafkas Erbe bewahren darf und was Kafka davon gehalten hätte. Herr Balint, warum hat Brod die Handschriften Ester Hoffe überlassen? Benjamin Balint: 1942 traf er ­Ester und Otto Hoffe, ebenfalls Flüchtlinge aus Prag. Die Hoffe-Töchter, Eva und Ruthie, liebten Brod, der keine...

  • 27.04.19
Eine Welt

Katalog ohne Frauen: Klage gegen Ikea

Jerusalem (red) – Der Einrichtungskonzern Ikea sieht sich in Israel mit einer Klage wegen Diskriminierung konfrontiert. Das Unternehmen gab 2017 einen Möbelkatalog für ultra-orthodoxe Juden heraus, in dem auf die Abbildungen von Frauen aus Rücksicht auf religiöse Vorstellungen verzichtet wurde. Eingereicht hat die Sammelklage das Israelische Religiöse Aktionszentrum. Die Diskriminierung habe die Empfängerinnen des Katalogs beleidigt, verärgert und traumatisiert, lautet ihr Vorwurf, den sie auf...

  • 15.03.19
Eine Welt

ÖRK warnt vor Trumps  Jerusalem-Politik 

Genf/Kairo (epd) – Der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, hat die Jerusalem-Politik von US-Präsident Donald Trump kritisiert. Jerusalem dürfe nicht im ausschließlichen Besitz eines Volkes und einer Religion sein, sagte der norwegische Lutheraner Tveit bei einer Konferenz in Kairo. Auf der von muslimischen Würdenträgern organisierten Konferenz betonte Tveit, dass Jerusalem gleichermaßen eine Stadt für Juden, Christen und Muslime sein müsse. Gläubige aller drei Religionen...

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