Hund und Katze
Stressfrei ins neue Jahr

Bonn (epd) - Der Deutsche Tierschutzbund hat mit Blick auf den Jahreswechsel zur Rücksicht gegenüber Haustieren aufgerufen. «Wegen ihres sensiblen Gehörs leiden Tiere, vor allem Hunde und Katzen, besonders unter dem Feuerwerk», teilte der Verband am Dienstag in Bonn mit. Tierhalter sollten deswegen schon einige Tage vor Silvester Vorkehrungen treffen, um den Jahreswechsel für ihren tierischen Liebling möglichst angenehm und stressfrei zu gestalten.

Am Silvesterabend selbst sollte die Wohnung ein ruhiger Rückzugsort sein, hieß es weiter: «Fenster, Türen und nach Möglichkeit auch die Rollos sollten geschlossen sein, damit der Lärm und die Lichtblitze möglichst gedämpft werden. Ein ruhiger Rückzugsort für Katzen und Hunde gibt den Tieren ein Gefühl von Sicherheit.» Dieses Gefühl werde noch verstärkt, wenn die vertrauten Bezugspersonen den Jahreswechsel mit ihren Vierbeinern verbringen und mit diesen bewusst ruhig und entspannt umgehen.

Halter von Kleintieren und Vögeln sollten Gehege und Volieren in einem möglichst ruhigen Raum und mit einiger Entfernung zum Fenster unterbringen und sie mit einem Tuch zu den Seiten hin abdecken, erklärte der Tierschutzbund. Außengehege sollten abgeschirmt und gegen einfallende Feuerwerkskörper gesichert sein. Durch den ungewohnten Lärm komme es zudem immer wieder vor, dass Katzen und Hunde in Panik weglaufen und nicht zurückfinden. Daher sollten Tierhalter unbedingt darauf achten, dass ihr Tier gekennzeichnet und registriert ist, zum Beispiel bei «Findefix», dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes.

Hundebesitzer sollten ihre Tiere an den Tagen rund um Silvester beim Gassigehen sicherheitshalber angeleint lassen, erklärte der Verband weiter: «Katzen mit Freigang verbringen Silvester am besten im Haus.» Der Tierschutzbund rief zudem dazu auf, das Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung zu unterlassen. Scheue Wildtiere in Wald und Flur reagierten besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern auf der Weide bestehe die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.

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Online-Redaktion

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